Diabetes Athletes Stuttgart: Junge Menschen mit Sport für gemeinsamen Austausch begeistern

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Diabetes Athletes on Tour: Junge Menschen mit Sport für gemeinsamen Austausch begeistern | Foto: scusi – stock.adobe.com
Foto: scusi – stock.adobe.com
Diabetes Athletes Stuttgart: Junge Menschen mit Sport für gemeinsamen Austausch begeistern

Diabetes begleitet einen Betroffenen ein ganzes Leben lang. Ständig sind deshalb Menschen mit Diabetes gefordert, in ihrem Alltag Höchstleistungen zu vollbringen – und zwar in deutlich mehr Disziplinen als beim olympischen Zehnkampf. Und wer könnte ihnen da besser als Coach zur Seite stehen als ein anderer ebenfalls von Diabetes Betroffener? Jeden vierten Donnerstag im Monat treffen sich die Diabetes Athletes Stuttgart zum gemeinsamen Sport und Austausch.

Am 23. Januar trafen sich im KISS Stuttgart erstmals etwa zehn junge Menschen mit Diabetes und Interesse an Sport. Gemeinsam erkannten die Teilnehmenden an diesem Abend vor allem: Wir sind nicht allein mit unserem Diabetes, und es gibt kaum Sportarten, die mit Diabetes nicht erfolgreich gemeistert werden können.

Ob Tanzen, Rudern, Halbmarathon oder Canyoning – überall ist gutes Selbstmanagement der Schlüssel zum Erfolg! Daher organisieren wir neben den monatlichen Treffen in den kommenden Monaten auch gemeinsame sportliche Aktivitäten.

Anmelden für die Treffen der Diabetes Athletes Stuttgart

Um dieses neue und innovative Format im Land bekannter zu machen, wird der DBW während der Aktionswoche Selbsthilfe am 22. Mai 2025 in Karlsruhe dazu bei einem Pop-up-Stand mitmachen. Mit dabei vor Ort: David Marquardt, Gründer der Diabetes Athletes Stuttgart. Er ist unter folgender E-Mail-Adresse erreichbar: d.marquardt@diabetiker-bw.de.

Über weitere Anmeldungen zu den künftigen Treffen in Stuttgart wie auch über einen gemeinsamen Austausch zu Diabetes und Sport mit Interessierten freut er sich. Informationen und Anmeldung: www.diabetiker-bw.de/news/veranstaltungen/diabetes-athletes-stuttgart.

Der DBW ist froh, dass sich nach den schwierigen Corona-Jahren Online-Gruppen weiterhin treffen, bisherige Gruppen sich wieder in Präsenz zusammenfinden und sich zudem Gruppen neu gründen wie diese. Somit kann der DBW in seinem Jubiläumsjahr befriedigt feststellen, dass Selbsthilfe nach wie vor einen hohen Stellenwert hat. Nehmen auch Sie Kontakt mit der Selbsthilfe auf – kommen Sie zu unserer Jubiläumsfeier am 20. Juli 2025 in die Karlsburg nach Karlsruhe-Durlach.


von Eric Bayerschen, stellvertretender geschäftsführender Vorstand des DBW

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (5) Seite 67

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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