Auch in diesem Jahr richtete der DBW gemeinsam mit Prof. Dr. Reinhard Holl und der Arbeitsgemeinschaft Diabetologie Baden-Württemberg (ADBW) das Hecker-Symposium in Stuttgart aus. Das Thema „Vor, bei und nach der Manifestation des Typ-1-Diabetes im Kindesalter“ lockte rund 280 Interessierte ins GENO-Haus.
Der Vormittag widmete sich dem Screening und der frühen Diagnose. Die Vorträge machten deutlich, welche medizinischen und psychologischen Anforderungen mit einem frühzeitigen Erkennen verbunden sind. Am Nachmittag standen die Betreuung bei Manifestation sowie die Remissionsphase im Mittelpunkt.
Das Hecker-Symposium zeigt eindrucksvoll die Wichtigkeit, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Die Vorträge aus Diabetologie, Psychologie, Diabetesberatung und Selbsthilfe beleuchteten die Neumanifestation umfassend. Sie verdeutlichten einmal mehr, wie essenziell die Zusammenarbeit für eine optimale Unterstützung der Familien ist.
In diesem Jahr fand das Hecker-Symposium bereits zum 20. Mal statt und hat sich zu einer festen Größe in der Diabetologie Baden-Württembergs und weit darüber hinaus entwickelt. Wir bedanken uns herzlich bei allen Referierenden, Organisatoren, Unterstützern und Teilnehmenden, die diesen Tag erneut zu einer erfolgreichen und bereichernden Veranstaltung gemacht haben.
Anica Towae, Vorstandsmitglied DBW
Auf dem Bild oben sind zu sehen (v. l.): Reiner Hub, Steffen Graf, Anica Towae und Eric Bayerschen.
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (6) Seite 64
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