EASD-Kongress in Wien: Die Selbsthilfe vertreten und viel erfahren

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EASD-Kongress in Wien: Die Selbsthilfe vertreten und viel erfahren | Foto: DDH-M NRW / Norbert Kuster
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EASD-Kongress in Wien: Die Selbsthilfe vertreten und viel erfahren

Erstmals war eine deutsche Selbsthilfe-Organisation beim EASD-Kongress in Wien vertreten. Der DDH-M Landesverband NRW nutzte die Chance, seine Arbeit international vorzustellen, wertvolle Einblicke in aktuelle Studien zu gewinnen und Kontakte in die Forschung zu knüpfen.

Der diesjährige EASD-Kongress fand vom 15. bis 19. September 2025 im Kongresszentrum in Wien statt. EASD bedeutet in diesem Fall „European Association for the Study of Diabetes“. Es war also ein wissenschaftlicher Kongress mit sehr vielen Vorträgen über durchgeführte oder anstehende Studien.

Zum ersten Mal wurde eine deutsche Selbsthilfe-Organisation zu diesem Kongress eingeladen. Wir vom Landesverband haben uns sehr über die Möglichkeit gefreut und diese natürlich auch genutzt. Da die Anzahl an Vorträgen so groß und breit gefächert war, begannen mehrere Kongresstage schon um sechs Uhr in der Früh.

Die Themen waren sehr vielfältig. Angefangen von Studien über Insuline, Studien zu kontinuierlichem Glukose-Messen (CGM) und Insulinpumpen über Diabetes und Adipositas, also extremes Übergewicht, bis hin zur Grundlagenforschung war alles vorhanden.

EASD-Kongress in Wien: Die Selbsthilfe vertreten und viel erfahren | Foto: DDH-M NRW / Norbert Kuster
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EASD-Kongress in Wien: Die Selbsthilfe vertreten und viel erfahren | Foto: DDH-M NRW / Norbert Kuster
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Selbsthilfe aus Sicht der Betroffenen

Am Mittwoch der Kongresstage hatten wir als Landesverband zweimal die Möglichkeit, unsere Arbeit vorzustellen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern näherzubringen, was Selbsthilfe eigentlich aus Sicht der Betroffenen bedeutet. Einige der Anwesenden wollten zum Beispiel genauer wissen, was Selbsthilfe für die Betroffenen erreichen kann und in welcher Form dieses dann ausgeübt wird.

Parallel gab es eine recht große Industrie-Ausstellung, bei der die neuesten Entwicklungen vorgestellt wurden und die Möglichkeit für einen regen Austausch mit den jeweiligen Ausstellern gegeben war. Aus Deutschland hatte auch #dedoc° einen Stand. Neben den sehr interessanten Vorträgen, welche alle auf Englisch gehalten wurden, und der guten Industrie-Ausstellung eigneten sich die fünf Tage auch wieder einmal zum Netzwerken, eben dieses Mal auf internationaler Ebene.

Viel Forschung, wichtige Studien

Als Fazit konnte man feststellen, dass es ein breites Spektrum an Forschungen und Studien gibt. Allerdings gibt es immer noch einige Sparten, welche noch nicht grundlegend erforscht worden sind. Für uns als Selbsthilfe-Verband war es wichtig, zu erfahren, welche Studien gerade laufen bzw. in der letzten Zeit gelaufen sind und was eventuell noch geplant ist.

Hier sind auch wir gefordert, Ideen für Studien zu generieren. Und auch über Studien aufzuklären und bei der Suche nach Probandinnen und Probanden zu unterstützen. Betroffene benötigen eine immer besser werdende Versorgung. Diese kann aber nur durch Forschung vorangetrieben werden. Der nächste EASD-Kongress findet 2026 in Mailand statt.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (12) Seite 74

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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