Prävention, Zeitknappheit – Selbsthilfe als Unterstützung: Wertvolle Gespräche beim Bayerischen Hausärztetag

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Prävention, Zeitknappheit – Selbsthilfe als Unterstützung: Wertvolle Gespräche beim Bayerischen Hausärztetag | Foto: Bayerischer Hausärzteverband e.V.
Foto: Bayerischer Hausärzteverband e.V.
Prävention, Zeitknappheit – Selbsthilfe als Unterstützung: Wertvolle Gespräche beim Bayerischen Hausärztetag

Der Bayerische Hausärztetag zieht jedes Jahr zahlreiche Hausärzte und Hausärztinnen sowie medizinische Fachangestellte (MFA) an. Der Bayerische Hausärzteverband hat uns 2025 wieder eingeladen, mit einem Info-Stand unsere Arbeit zu präsentieren. Dieser Einladung sind wir gern gefolgt.

An zwei Tagen führten wir wertvolle Gespräche mit praktizierenden Ärztinnen und Ärzten sowie medizinischen Fachangestellten. Ein häufig diskutiertes Thema war die Zeitknappheit, mit der sie in ihrem Arbeitsalltag konfrontiert sind. Aufgrund der hohen Patientenzahl und des engen Zeitrahmens blieben Maßnahmen zum Vorbeugen (Prävention) oft auf der Strecke, wurde häufig berichtet. Dies wirkt sich auf die Qualität der Patientenversorgung aus.

Wichtige Rolle von Selbsthilfe-Gruppen

In diesem Zusammenhang wurde mehrfach erwähnt, dass Selbsthilfe-Gruppen eine wichtige Rolle spielen können. Sie könnten ergänzend zur ärztlichen Betreuung dabei helfen, präventive Maßnahmen in den Alltag zu integrieren. Dadurch würde der Druck auf die Hausärzte reduziert – wertvoll für alle Seiten, insbesondere im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung.

Die Industrie-Ausstellung war gut besucht. Der Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren der Gesundheitsbranche war intensiv und bereichernd.

Am ersten Abend des Bayerischen Hausärztetags lud der Bayerische Hausärzteverband traditionell zum Festabend ein. Dieser Abend war eine hervorragende Gelegenheit, sich mit Ärzten, Vertretern der Politik und anderen Akteuren des Gesundheitswesens in einem entspannten Rahmen auszutauschen. So hatte ich die Gelegenheit, ein kurzes Gespräch mit der Bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach zu führen (siehe Bild). Ich bat sie um einen weiteren Termin, um das Gespräch zu vertiefen und spezifische Anliegen in Ruhe zu besprechen.

Dieter Meier, Vorstandsvorsitzender des Diabetikerbunds Bayern e.V., im Gespräch mit Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention. | Foto: Bayerischer Hausärzteverband e.V.

Wir bedanken uns bei Dr. Wolfgang Ritter, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbands, für die Möglichkeit der Teilnahme am Bayerischen Hausärztetag. Vielen Dank auch an Erna und Hans-Georg Grell für ihre Unterstützung am Info-Stand!

Im Bild oben: Mit unserem Standnachbarn und Gastgeber beim Bayerischen Hausärztetag (v.li.) Irena Tezak (SeKo Bayern), Dieter Meier (Diabetikerbund Bayern), Andrea Krutzinna (Rheuma-Liga), Hans-Georg Grell (Diabetikerbund Bayern), Dilan Dincer (Rheuma-Liga) und Dr. Wolfgang Ritter (Bayerischer Hausärzteverband).


von Dieter Meier, Vorstandsvorsitzender des Diabetikerbunds Bayern e.V.

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (8/9) Seite 74

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/