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Süße Sünden, ganz ohne Reue: Low-Carb-Zimtsterne, Orangenplätzchen und Vanillekipferl
3 Minuten

Nicht nur Kerzen, sondern auch der Blutzucker brennt ab und zu während der Weihnachtszeit. Die BEs der ganzen Köstlichkeiten richtig zu schätzen, fällt mir recht schwer. Aber verzichten möchte ich deshalb beispielsweise weder auf die gebrannten Mandeln noch auf das Käsefondue. Trotzdem will ich mir und meinem Blutzucker etwas Gutes tun. Low-Carb-Kekse eignen sich dafür bestens. Und so habe ich sie gemacht:
Zimtsterne (für etwa 80 Stück)
6 Eiweiße
500 g Sukrin melis
250 g gemahlene Haselnüsse
250 g gemahlene Mandeln
2 EL Zimt
Für die Eiweißglasur
2 Eiweiße
100 g Sukrin melis
Außerdem
150 g gemahlene Mandeln zum Ausrollen
1 sternförmiger Ausstecher
Backpapier für das Blech
Und so geht´s
Die Eiweiße mit dem Sukrin melis steif schlagen, 500 g Nüsse und 2 EL Zimt unterheben.
Den Teig auf einer mit gemahlenen Mandeln bestreuten Arbeitsfläche gleichmäßig 1 cm dick ausrollen.
Für die Glasur die Eiweiße mit dem Puderzucker zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Den Teig damit bestreichen und mit dem in heißes Wasser getauchten Ausstecher Sterne ausstechen. Teigreste eventuell mit gemahlenen Mandeln mischen und erneut ausrollen.
Die Sterne auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 170 °C im vorgeheizten Backofen 10 Minuten backen.
Die gesamte Menge hat ca. 40 g Kohlenhydrate. Durch die vielen Nüsse würde ich die Kohlenhydrate vorsichtig oder gar nicht berechnen und eher auf die FPE (auch ca. 0,5 je Stern) achten. Je nachdem, wie der Blutzucker auf Eiweiß und Fett reagiert, sollte also unter Umständen die Insulindosis angepasst werden.
Orangenplätzchen (für etwa 80 Stück)
6 Eiweiße
500 g Sukrin melis
250 g gemahlene Haselnüsse
250 g gemahlene Mandeln
2 EL Zimt
Abrieb einer Bio-Orange
40 g Bitterschokolade (70 % Kakaoanteil)
Außerdem
150 g gemahlene Mandeln zum Ausrollen
Ausstecher
Backpapier für das Blech
Mandelblättchen zum Verzieren
Und so geht´s
Die Eiweiße mit dem Sukrin melis steif schlagen, 500 g Nüsse, 2 EL Zimt, die gehackte Schokolade und den Orangenabrieb unterheben.
Den Teig auf einer mit gemahlenen Mandeln bestreuten Arbeitsfläche gleichmäßig 1 cm dick ausrollen.
Mit dem in heißes Wasser getauchten Ausstecher Plätzchen ausstechen. Teigreste eventuell mit gemahlenen Mandeln mischen und erneut ausrollen.
Die Plätzchen mit Mandelblättchen bestreuen und auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 170 °C im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten backen.
Die gesamte Menge hat ca. 60 g Kohlenhydrate. Durch die vielen Nüsse würde ich die Kohlenhydrate auch hier vorsichtig oder gar nicht berechnen und eher auf die FPE (auch ca. 0,5 je Plätzchen) achten. Je nachdem, wie der Blutzucker auf Eiweiß und Fett reagiert, sollte also unter Umständen die Insulindosis angepasst werden.
Vanillekipferl
200 g gemahlene Mandeln
175 g Dinkelvollkornmehl
90 g Sukrin melis
2,5 ml flüssiger Süßstoff
200 g kalte Butter, in Stücken
2 Eigelbe
Mark von 1 Vanilleschote
1 Messerspitze Salz
Außerdem
150 g Sukrin melis
Mark von einer Vanilleschote
Backpapier
Und so geht´s
Die Mandeln, das Sukrin melis, Vanillemark, Salz und Süßstoff gemeinsam auf der Arbeitsplatte mit dem Messer zu bröseligem Teig verarbeiten. Die Eigelbe hinzufügen und einen glatten Teig kneten. Aus dem Teig gleich große Rollen formen, diese in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Teigrollen in etwa 80 gleich starke Scheiben schneiden und daraus die typischen Kipferl formen.
Die Kipferl auf das Backblech legen. Hierbei sollte man darauf achten, dass man genug Platz zwischen den Kipferln lässt, da diese beim Backen auseinandergehen. Bei 180 °C für ungefähr 12 Minuten backen. Sukrin melis und das Vanillemark mischen und die noch warmen Kipferl darin wälzen. Durch das Sukrin melis sind die Kipferl etwas brüchiger, daher sollte man sie sehr vorsichtig darin wälzen.
Die gesamte Menge hat ungefähr 117 g Kohlenhydrate. Also haben 2 Kipferl ungefähr 0,5 BE/KE. Durch die vielen Nüsse und die Butter würde ich auch bei diesen Keksen die FPE berechnen, und zwar auch mit ungefähr 0,5 FPE für zwei Kipferl.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 12 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 5 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]












Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße