- Aus der Community
Wenn mal wieder alles nervt – 10 Sunny-Side-Up-Tipps für Diabetiker
3 Minuten
Wenn mal wieder alles nervt, ist es Zeit, sich um den wichtigsten Menschen in deinem Leben zu kümmern:
DICH.
Erst wenn du dich selbst um deine Bedürfnisse kümmerst, kannst du deine positive Energie und Liebe auf Dauer an deine Lieben weitergeben.
Wenn du im Stress bist und es allen andern recht machen willst, hast du über kurz oder lang all deine Reserven aufgebraucht.
Kennst du diese Situation? Du sagst: „Ich brauche dringend Urlaub, immer bin ich im Stress. Jeder will immerzu nur etwas von mir. Meine Eltern wollen, dass ich sie anrufe. Meine Freundin wirft mir vor, dass ich sie dauernd versetze.“ Der Chef, die Kinder, der Steuerberater, der Kindergarten… alle wollen sie Zeit und Energie.
Um all dem zu entkommen, versuche einfach Folgendes:
Bevor du wilde Entscheidungen triffst und aus Pflichtgefühlen heraus JA sagst, überlege dir: Was ist mein Bedürfnis? Was will ich? Was tut mir gut? Will ich Ja sagen, weil ich Lust dazu habe, oder nur, weil es von mir erwartet wird? Sicher gibt es Verpflichtungen, die wir einhalten müssen. Wenn wir uns im Job weigern, eine Tätigkeit zu machen, hat das in den meisten Fällen Konsequenzen.
Doch auch hier hast du die Möglichkeit, deine Umgebung so zu gestalten, dass du dich dort wohl fühlst.
10 Sunny-Side-Up-Tipps
1. Sei weise.
Nimm’ deinen Diabetes stets wie einen Schatten mit auf die Reise, aber lass ihn nie die Steine sein, die dir den Weg versperren.
2. Sei aktiv.
Gerade als Diabetiker hast du mehr Anreize als ein gesunder Mensch, auf deinen Körper zu achten: Mach Bewegung zu einem festen Bestandteil in deinem Alltag (z.B. mit dem Rad zur Arbeit, zum Lauftreff, zum Sportverein). Auch wenn der Schweinehund am Anfang am liebsten einen großen Bogen um die Sportschuhe machen will, denk daran: Je öfter du einer Gewohnheit nachgehst, desto einfacher fällt es dir mit der Zeit.
3. Sei kreativ.
Lass’ dich auf das Abenteuer gesunde Ernährung ein. Verabrede dich z.B. mit Freunden zum gemeinsamen Kochen oder besuche einen Kochkurs. Wie wäre es, im Supermarkt einfach mal etwas Neues mitzunehmen: Quinoa, Chia-Samen, Tonkabohnen-Gewürz? Mach Kochen zu einem Erlebnis!
4. Sei mutig.
Betrachte dein Leben mit Diabetes nie als Hindernis, sondern als Herausforderung.
5. Sei achtsam.
Versuche, regelmäßig an Diabetes-Schulungen/-einstellungen teilzunehmen (z.B. einmal im Jahr), um deinem Diabetes mehr Achtsamkeit zu schenken, er ist schließlich dein lebenslanger Begleiter.
6. Sei dabei.
Bring dich in die Diabetes Community ein, es gibt immer mehr (digitale) Plattformen, die zum Austausch einladen (z.B. Camp D, über DDB…). Nimm an Veranstaltungen für Typ-1-Diabetiker teil. So bekommst du neuen Input, Anregungen und ein Netzwerk.
7. Sei stolz auf dich.
Denn dein Diabetes ist neben deinem Alltag ein weiterer Vollzeit-Job, den du handhabst.
8. Sei dankbar.
Wenn du dich mal wieder fragst, warum ausgerechnet du Typ-1-Diabetes bekommen hast, denk daran, dass du mit der richtigen (Diabetes-)Einstellung alle Dinge tun kannst, die auch ein Nicht-Diabetiker tun kann.
9. Sei geduldig.
Selbst wenn es mit den Blutzuckerwerten einmal nicht gut läuft, hast du jeden Tag aufs Neue die Chance, es morgen besser zu machen.
10. Das Leben ist schön!
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 54 Minuten
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.