Weltdiabetestag 2017: Der Hamburger Michel erstrahlt in Blau

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Weltdiabetestag 2017: Der Hamburger Michel erstrahlt in Blau

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Zeit, daran zu erinnern, dass weltweit 422 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt sind. In Deutschland geht man von 6,7 Millionen Betroffenen aus, wobei täglich 1.000 Neuerkrankte hinzukommen. Um ein Zeichen der Aufklärung zu setzen, beteiligt sich die gemeinnützige und unabhängige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe an dem von den UN ausgerufenen Gedenktag an der weltweiten „Blue Monument Challenge“ und strahlt mit Einbruch der Dunkelheit ein geschichtsträchtiges Gebäude blau an.

In den vergangenen Jahren wurden unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin, der Magdeburger Dom, Schloss Gottorf in Düsseldorf, der Mannheimer Wasserturm, die Allianz-Arena in München und das Lübecker Holstentor per Scheinwerfer in blaues Licht getaucht. Ich hatte online Bilder gesehen, doch ich war bislang noch nie live dabei, wenn zu diesem Anlass ein Gebäude in Blau erstrahlt.

Allein in Hamburg gibt es geschätzt über 150.000 Menschen mit Diabetes

Doch in diesem Jahr war endlich auch einmal die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis (besser bekannt als der Michel) an der Reihe. Und das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, schließlich wohne ich in Elmshorn und damit nur eine gute halbe Stunde vom Michel entfernt. Mein Mann Christoph und ich trafen um kurz nach 18 Uhr auf dem Vorplatz der Kirche ein, von deren Turm man bei klarem Himmel einen fantastischen Rundblick auf die Hamburger Innenstadt und den Hafen genießen kann.

Doch heute galt das Interesse nicht den Containerriesen im benachbarten Hafen noch dem barocken Inneren des Michel, sondern Menschen mit Diabetes, von denen es allein in Hamburg schätzungsweise über 150.000 gibt. Natürlich waren sie nicht alle vor Ort. Doch mit Christoph und mir hatte sich eine stattliche Menschenmenge (trotz Schietwetter) rund um den Michel versammelt, und alle schauten gebannt in Richtung Turm und reckten ihre Smartphones gen Himmel.

#blumonumentchallenge, #worlddiabetesday, #weltdiabetestag

Um Punkt 18.30 Uhr war es so weit: Zusammen mit dem Hamburger Diabetologen und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Diabetes-Hilfe, Dr. Jens Kröger, drückte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks den Knopf zur Illumination – und der Michel erstrahlte in schönstem Blau. Ich weiß nicht, wie viele Smartphone-Bilder in diesem Moment geschossen wurden, doch ich tippe einmal, dass die sozialen Medien just in diesem Moment gerade überquellen, wenn man nach dem Hashtag #blumonumentchallenge, #worlddiabetesday oder #weltdiabetestag sucht…

Doch es geht ja nicht nur um Bilder auf Instagram & Co. So betonte Dr. Kröger heute im Hamburger Michel: „Diabetes ist nach wie vor die am meisten unterschätzte chronische Krankheit unserer Gesellschaft. Denn Diabetes ist heimtückisch, er tut zunächst nicht weh. Ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel kann aber zu dramatischen Folgeerkrankungen führen! Mit unserer Aufklärungsaktion bringen wir Licht ins Dunkel.“

Bewusstsein schaffen für die Erkrankung und die Betroffenen

Der Hamburger Michel jedenfalls wird noch für den Rest des 14. November blau angestrahlt, um möglichst viele Menschen auf das wichtige Thema Diabetes aufmerksam zu machen. Vielleicht bringt die Aktion den einen oder anderen Menschen in der Hansestadt dazu, einmal über sein individuelles Diabetesrisiko nachzudenken und beim Hausarzt oder in der Apotheke seinen Blutzucker testen zu lassen. Oder sie ermuntert Menschen, die Mitgliedschaft im Fitnessstudio doch mal wieder zu nutzen, weil Bewegung nun einmal ein ganz wichtiges Element zur Prävention von Typ-2-Diabetes ist.

Manch einer kommt durch die Illumination des Michel vielleicht auch auf die Idee, endlich einmal nachzuschlagen, was es noch einmal mit diesen zwei verschiedenen Diabetestypen auf sich hat. Einige werden durch die Aktion vielleicht erstmals verstehen, dass Menschen mit Diabetes keine komische Randgruppe sind, über die man ein bisschen abfällig die Nase rümpfen kann. Denn wir tragen keine Schuld an unserer Erkrankung. Wir sind – leider – ziemlich viele. Und wir leben mittendrin in dieser Gesellschaft, mittendrin in dieser Stadt, in der heute eine wunderschöne Kirche blau leuchtet und an uns erinnert.

Die Blood Sugar Lounge Autoren Susanne und Ilka waren auch dabei. 🙂

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  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 7 Stunden

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 17 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

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