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Ballaststoffreiche Vollkorn-Produkte und Nutri-Score – diabetesDE kooperiert mit Brothersteller
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Die Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat bekanntgegeben, zukünftig mit dem Brothersteller Mestemacher zu kooperieren. Das ballaststoffreiche Vollkorn-Produkte-Sortiment und die frühe freiwillige Nutri-Score-Einführung mache das Unternehmen zu einem Vorreiter in Sachen gesunder Ernährung.
Wird ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert, ist einer der ersten Behandlungsschritte eine Anpassung des Lebensstils. Die dabei notwendige Ernährungsumstellung ist für viele oftmals eine große Herausforderung. Denn häufig fehlt das nötige Wissen über gesundes Essen. Die Empfehlungen in Bezug auf Brot sind hier klar: „Für Menschen mit Typ-2-Diabetes wird vollwertiges, vollkörniges Brot empfohlen. Weißbrot – und natürlich auch jedes süße Brot und sonstige Backwaren – sollten hingegen als ‚Leckerli‘ betrachtet werden“, wird Dr. Astrid Tombek, Diabetesberaterin und Ernährungswissenschaftlerin, in einer Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zitiert.
Mestemacher: viele ballaststoffreiche Vollkorn-Produkte und frühe freiwillige Nutri-Score-Einführung
„Mit gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung kann man den Typ-2-Diabetes zumindest zu Beginn der Erkrankung gut managen. Wichtig bei der Ernährung sind faserreiche Kohlenhydrate, wenig Zucker, viele Ballaststoffe, wertvolles pflanzliches Eiweiß, außerdem wenig ungesunde Fette, wenig Salz und obendrein nur so viel Energie, wie der Körper auch verbrauchen kann“, ergänzt diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian. Zudem sei es wichtig, Menschen mit Typ-2-Diabetes und jenen mit einem erhöhten Risiko für die Stoffwechselerkrankung auch die notwendige Orientierung beim Einkauf zu ermöglichen. Die Lebensmittel-Ampel Nutri-Score sowie zusätzliche Nährwertangaben zu Kohlenhydraten seien hierbei eine große Hilfe.
Vorbildlich bei diesen beiden Punkten ist laut diabetesDE das Unternehmen Mestemacher. Daher hat die gemeinnützige Organisation entschieden, mit dem Brotproduzenten zukünftig zu kooperieren. „Mestemacher ist Vorreiter unter den Brotherstellern: Seit 2021 wurde der Nutri-Score bereits auf freiwilliger Basis eingeführt. Alle Brotsorten bestehen aus Roggen/Vollkorn mit hohem Ballaststoffanteil und sind für Menschen mit und ohne Diabetes daher besonders empfehlenswert“, fasst Mattig-Fabian den Entschluss für die Zusammenarbeit mit Mestemacher zusammen.
Vormarsch des Diabetes stoppen: diabetesDE setzt auf Aufklärung und gesundheitspolitische Maßnahmen
In Deutschland erkranken jährlich mehr als eine halbe Million Erwachsene neu an Diabetes. Aktuell sind etwa 11 Millionen Menschen betroffen, inklusive einer Dunkelziffer von rund 2 Millionen. Das Robert Koch-Institut hat einen Anstieg hierzulande auf etwa 12,3 Millionen Menschen mit Diabetes bis zum Jahr 2040 prognostiziert. Zu befürchten ist, dass diese Zahl schon deutlich früher erreicht wird. Die Organisation diabetesDE setzt daher auf breite Aufklärung der Bevölkerung und fordert gesundheitspolitische Maßnahmen zur Verhältnisprävention. Zum Beispiel eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem Nutri-Score oder ein Verbot von Werbung an Kinder unter 14 Jahren für ungesunde Produkte.
„Etwa 95 Prozent der Diabetespatientinnen haben einen Typ-2-Diabetes, der unter anderem durch genetische Disposition [Veranlagung; Anm. d. Red.] verursacht, aber auch durch mangelnde Bewegung und vor allem ungesunde, hochkalorische Ernährung sowie Übergewicht ausgelöst wird“, erklärt Dr. Jens Kröger, diabetesDE-Vorstandsvorsitzender, die Risikofaktoren für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes. Schon lange erkranken nicht mehr nur ältere Menschen an Typ-2-Diabetes, erschreckenderweise werden die Betroffenen immer jünger, so Dr. Kröger. Unabhängig vom Diabetes-Typ gilt: Ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft zu hoch, werden die Gefäße geschädigt. So können schwere Begleiterkrankungen entstehen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Augenschädigungen bis hin zur Erblindung, diabetisches Fußsyndrom mit Gefahr der Amputation oder Nierenschwäche bis hin zur Dialyse.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
