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Ballaststoffreiche Vollkorn-Produkte und Nutri-Score – diabetesDE kooperiert mit Brothersteller
2 Minuten
Die Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat bekanntgegeben, zukünftig mit dem Brothersteller Mestemacher zu kooperieren. Das ballaststoffreiche Vollkorn-Produkte-Sortiment und die frühe freiwillige Nutri-Score-Einführung mache das Unternehmen zu einem Vorreiter in Sachen gesunder Ernährung.
Wird ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert, ist einer der ersten Behandlungsschritte eine Anpassung des Lebensstils. Die dabei notwendige Ernährungsumstellung ist für viele oftmals eine große Herausforderung. Denn häufig fehlt das nötige Wissen über gesundes Essen. Die Empfehlungen in Bezug auf Brot sind hier klar: „Für Menschen mit Typ-2-Diabetes wird vollwertiges, vollkörniges Brot empfohlen. Weißbrot – und natürlich auch jedes süße Brot und sonstige Backwaren – sollten hingegen als ‚Leckerli‘ betrachtet werden“, wird Dr. Astrid Tombek, Diabetesberaterin und Ernährungswissenschaftlerin, in einer Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zitiert.
Mestemacher: viele ballaststoffreiche Vollkorn-Produkte und frühe freiwillige Nutri-Score-Einführung
„Mit gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung kann man den Typ-2-Diabetes zumindest zu Beginn der Erkrankung gut managen. Wichtig bei der Ernährung sind faserreiche Kohlenhydrate, wenig Zucker, viele Ballaststoffe, wertvolles pflanzliches Eiweiß, außerdem wenig ungesunde Fette, wenig Salz und obendrein nur so viel Energie, wie der Körper auch verbrauchen kann“, ergänzt diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian. Zudem sei es wichtig, Menschen mit Typ-2-Diabetes und jenen mit einem erhöhten Risiko für die Stoffwechselerkrankung auch die notwendige Orientierung beim Einkauf zu ermöglichen. Die Lebensmittel-Ampel Nutri-Score sowie zusätzliche Nährwertangaben zu Kohlenhydraten seien hierbei eine große Hilfe.
Vorbildlich bei diesen beiden Punkten ist laut diabetesDE das Unternehmen Mestemacher. Daher hat die gemeinnützige Organisation entschieden, mit dem Brotproduzenten zukünftig zu kooperieren. „Mestemacher ist Vorreiter unter den Brotherstellern: Seit 2021 wurde der Nutri-Score bereits auf freiwilliger Basis eingeführt. Alle Brotsorten bestehen aus Roggen/Vollkorn mit hohem Ballaststoffanteil und sind für Menschen mit und ohne Diabetes daher besonders empfehlenswert“, fasst Mattig-Fabian den Entschluss für die Zusammenarbeit mit Mestemacher zusammen.
Vormarsch des Diabetes stoppen: diabetesDE setzt auf Aufklärung und gesundheitspolitische Maßnahmen
In Deutschland erkranken jährlich mehr als eine halbe Million Erwachsene neu an Diabetes. Aktuell sind etwa 11 Millionen Menschen betroffen, inklusive einer Dunkelziffer von rund 2 Millionen. Das Robert Koch-Institut hat einen Anstieg hierzulande auf etwa 12,3 Millionen Menschen mit Diabetes bis zum Jahr 2040 prognostiziert. Zu befürchten ist, dass diese Zahl schon deutlich früher erreicht wird. Die Organisation diabetesDE setzt daher auf breite Aufklärung der Bevölkerung und fordert gesundheitspolitische Maßnahmen zur Verhältnisprävention. Zum Beispiel eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem Nutri-Score oder ein Verbot von Werbung an Kinder unter 14 Jahren für ungesunde Produkte.
„Etwa 95 Prozent der Diabetespatientinnen haben einen Typ-2-Diabetes, der unter anderem durch genetische Disposition [Veranlagung; Anm. d. Red.] verursacht, aber auch durch mangelnde Bewegung und vor allem ungesunde, hochkalorische Ernährung sowie Übergewicht ausgelöst wird“, erklärt Dr. Jens Kröger, diabetesDE-Vorstandsvorsitzender, die Risikofaktoren für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes. Schon lange erkranken nicht mehr nur ältere Menschen an Typ-2-Diabetes, erschreckenderweise werden die Betroffenen immer jünger, so Dr. Kröger. Unabhängig vom Diabetes-Typ gilt: Ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft zu hoch, werden die Gefäße geschädigt. So können schwere Begleiterkrankungen entstehen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Augenschädigungen bis hin zur Erblindung, diabetisches Fußsyndrom mit Gefahr der Amputation oder Nierenschwäche bis hin zur Dialyse.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
