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Community-Aktion Oktober: die Auswertung
3 Minuten

Derzeit ist der Diabetes Typ F in aller Munde. Gemeint sind damit Freunde und Familie von Menschen mit Diabetes. Kennst du diesen Begriff?
Die Bezeichnung von Freunden und Familie als „Typ Fler“ kennen tatsächlich die meisten: Mehr als ¾ der Teilnehmer_innen von unserer Umfrage im Oktober haben angegeben, dass sie den Begriff „Diabetes Typ F“ kennen. Sieht nach einem Indiz für deren große Bedeutung aus!

Einige #BSLounge-Beiträge zum Thema „Typ F“ findet ihr hier:
- Diabetes Typ F: Interview mit einer besten Freundin
- Diabetes Typ F(irlefanz)
- Diabetes Typ F: Unterstützung? Firlefanz? Oder eher ein großes Missverständnis?
Wie sehr sind deine Familie und Freunde in dein Diabetes-Management integriert?
Zwischen den „Selbstmanagern“ und den „Traubenzucker-Lieferanten“ liegt tatsächlich nur eine Stimme, die den Unterschied macht – die wenigsten fühlen sich auf ihre Angehörigen angewiesen. Die Verantwortung für den Diabetes zu tragen, ist eine große Last – das ist eine große Leistung, die sowohl Betroffene als auch Angehörige dabei erbringen!

Wie oft kommt es aufgrund deines Diabetes zu Konflikten innerhalb deiner persönlichen Beziehungen?
Es gibt so viele Situationen, in denen der Diabetes plötzlich der Auslöser eines Konfliktes sein kann (siehe nächste Frage). Darum ist es wohl kein Wunder, dass die meisten Umfrage-Teilnehmer_innen zumindest ab und zu in ihrer persönlichen Beziehung Probleme deswegen haben.

Was sind die Auslöser für Konfliktsituationen?
Die Gründe für entstehende Konflikte sind offensichtlich gar nicht so leicht einzugrenzen. Sowohl die sich komplett entgegenstehenden Antwort-Möglichkeiten von „Überfürsorge“ und „fehlendes Verständnis für meine Krankheit“ haben fast die identische Menge an Zustimmung erhalten wie auch „Sonstiges“. Was für Gründe verbergen sich dahinter wohl noch? Erzählt es uns gerne in den Kommentaren unter diesem Beitrag.

Und zu guter Letzt: Hast du einen Tipp, wie man mit Konfliktsituationen im Zusammenhang mit dem Diabetes umgehen kann, von dem wir alle profitieren können?
Tipp 1: Das Gespräch suchen, Mitmenschen aufklären und Ruhe bewahren
Gar nicht so leicht, das immer umzusetzen, oder? Aber wie in vielen anderen Konfliktsituationen scheint das auch unter Menschen mit Diabetes die verbreitetste (und erfolgreichste?) Methode zu sein.
Tipp 2: Die Gesprächspartner_innen sorgsam auswählen/Gleichgesinnte suchen
Es gibt diese Menschen, mit denen man niemals einer Meinung sein wird, die immer wieder die gleichen (überflüssigen) Fragen stellen und trotz Unwissenheit „gutgemeinte“ Ratschläge verteilen. Wie wäre es, solchen Gesprächen aus dem Weg zu gehen und lieber mit anderen zu reden, die vielleicht sogar selbst Diabetes haben und ein ganz anderes Verständnis für bestimmte Situation haben und dich unterstützen? Du willst genau so jemanden zum Austausch finden? Werde Teil unserer Community!
Tipp 3: Klartext reden und Absprachen treffen
Du weißt, dass es ein Symptom deiner Unterzuckerung ist, dass du leicht reizbar reagierst? Oder aber du willst wegen (zu) hoher oder niedriger Blutzuckerwerte nicht plötzlich mit Samthandschuhen angefasst werden? Kommuniziere das offen mit deinen Typ-Flern.
Tipp 4: Verständnis für die „Gegenseite“ zeigen
Auch Typ Fler kommen an ihre Grenzen – so sehr sie sich anstrengen, sie werden sich nie 100%ig in dich hineinfühlen können. Manchmal gerät das etwas in Vergessenheit, wenn man bis zu 24 Stunden am Tag miteinander verbringt. Als Mensch mit Diabetes musste (und muss weiterhin) man unfassbar viel lernen und das war (und ist) nicht einfach – ebenso geht es den Angehörigen und Freunden.
Die aktuelle Community-Aktion findet ihr übrigens hier: Der Fotorahmen zum Diabetesmonat
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße