Ich habe noch nie… (Podcast)

2 Minuten

Community-Beitrag
Ich habe noch nie… (Podcast)

Natürlich fließt in dieser Version des Spiels kein Alkohol. Stattdessen machen Katharina und Ramona Statements zu verschiedenen Dingen aus dem Diabetesalltag, die man nicht machen sollte und die natürlich auch keine von beiden jemals gemacht hat – oder doch?

„Hypo“-Fress-Flash? Hatte ich noch nie…

Ob das nächtliche Plündern des Kühlschranks nach Hypoglykämien, das Wechseln von Pen-Kanülen, gerade wenn man unterwegs ist, oder die Lieblingsspritzstellen: Wir kennen die Regeln und Vorgaben von unserem Diabetesteam natürlich. Und wir halten uns auch immer daran. Oder etwa nicht?

Quelle: Blood Sugar Lounge

Nehmt diese Folge bitte mit etwas Humor – selbstverständlich wissen wir, dass das dargestellte Verhalten nicht dem Lehrbuch entspricht, aber das echte Leben mit Diabetes da manchmal auch nicht mitspielt. Bei Fragen zu konkreten Themen in eurer Therapie solltet ihr euch auch immer an euer Diabetesteam wenden!

Shownotes und Anmerkungen:

  • Das #dedoc°-Weihnachtswichteln: In diesem Jahr ist das Wichteln sogar mit einer tollen Spenden-Aktion verknüpft. Pro Teilnehmer*in werden von #dedoc° 5 Euro an die internationale Weihnachts-Aktion von Insulin for Life gespendet! Alle weiteren Infos zu der Aktion findet ihr unter https://dedoc.de/weihnachtswichteln
  • Statt der Abwurfboxen aus der Apotheke für Abfälle, die möglicherweise infektiös sind und/oder Verletzungen hervorrufen können, eignen sich z.B. auch leere Blech- oder Kunststoff-Keksdosen, andere Lebensmitteldosen, Flaschen u.ä. Diese Behälter kommen anschließend, gut verschlossen, zwar nicht in den Gelben Sack zur Mülltrennung, sondern in den Restmüll, aber hier geht Sicherheit vor. Auf Reisen eignen sich z.B. kleinere Behälter wie Bonbondosen.
  • Insuline vertragen kurzzeitig höhere Temperaturen als Kühlschranktemperaturen, wie in den Gebrauchsinformationen ersichtlich ist. Deshalb ist der Transport von der Apotheke nach Hause ohne Kühlung möglich, wenn nicht gerade höchstsommerliche Temperaturen herrschen.
  • Spritzen als Autofahrer*in sollte man nie, wenn man gerade fährt, auch wenn man es kognitiv hinbekommt.

Wir freuen uns immer über neue Abonennt*innen und Kommentare zu dem #BSLounge-Podcast. Ihr findet aktuelle Folgen zum Beispiel hier auf unserer Seite oder beim Streaming-Anbieter eurer Wahl wie Spotify oder iTunes und auch bei Youtube!

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 5 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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