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iLet von Beta Bionics: neues AID-System mit Alleinstellungsmerkmalen
2 Minuten
Bereits im vergangenen Jahr wurde die Insulinpumpe iLet von Beta Bionics durch die EU zugelassen, ist bislang aber noch nicht hierzulande erhältlich. Mit einem integrierten Algorithmus und im Verbund mit einem CGM-System kann sie auch als AID-System verwendet werden.
Die Insulinpumpe iLet des US-amerikanischen Unternehmens Beta Bionics hat die Größe einer Kreditkarte und der Algorithmus ist in die Pumpe integriert. Für die Anwendung als AID-System wird mit Dexcom G6 oder G7 ein bewährtes CGM-System verwendet. Zudem besteht eine Partnerschaft mit Senseonics für die künftige Integration des Eversense-Systems. Die Insulin-Patrone lässt sich mit 1,6 ml manuell füllen oder man verwendet vorgefüllte Patronen von Novo Nordisk. Das System ist für Menschen mit Typ-1-Diabetes ab einem Alter von sechs Jahren zugelassen.
Im Vergleich zu anderen kommerziellen AID-Systemen hat iLet einige Alleinstellungsmerkmale. Die Insulinpumpe verwendet einen adaptiven Algorithmus, initialisiert mit dem Körpergewicht des Anwenders und erfordert keine zusätzlichen Parameter für die Insulindosierung. Die einzige anpassbare Systemeinstellung ist ein normales, niedrigeres oder höheres Glukoseziel.
AID-System iLet appliziert automatisiert 100 Prozent des Insulins
Das System ersetzt zudem das Abschätzen von Kohlenhydraten durch eine neue Funktion zur Ankündigung von Mahlzeiten: Die KH-Menge der Mahlzeit wird als klein, mittel oder groß definiert. Weiterhin muss der Nutzer angeben, ob es sich bei der Mahlzeit um ein Frühstück, ein Mittag- oder ein Abendessen handelt. Im Laufe der Zeit lernt der Algorithmus, auf den Insulinbedarf seines Nutzers adäquat zu reagieren. Der vielleicht größte Unterschied zu anderen AID-Systemen ist, dass 100 Prozent des Insulins automatisiert appliziert werden, bei anderen hybriden Systemen gibt der Algorithmus neben der durch vordefinierten Systemparameter (z.B. KH-Anteil, Basalrate usw.) nur ca. die Hälfte der vorgegebenen Insulinmenge ab.
Fazit: iLet ist ein einfach zu handhabendes AID-System, das eine automatische Abdeckung des prandialen Insulinbedarfs erlaubt. Beta Bionics verfolgt auch weiterhin die Zulassung seines bihormonellen AID-Systems, führt aber auch klinische Studien in der Primärversorgung von Menschen mit Typ-1-, Typ-2-Diabetes und mukoviszidose-bedingtem Diabetes durch. Es bleibt abzuwarten, wann Beta Bionics nun tatsächlich sein erstes Produkt auf den Markt bringen wird. Ob und wann dies der Fall sein wird, konnten wir auch durch Nachfrage beim Hersteller bisher nicht herausbekommen.
von Redaktion Diabetes-Anker
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
