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Weltdiabetestag 2015 – von japanischen Bäckereien und Ministerpräsidenten
3 Minuten

Das Wochenende in Düsseldorf verbrachte ich mit anderen Menschen mit Diabetes – es ist immer wieder schön, zu sehen, dass man nicht allein mit dieser Erkrankung ist und selbst die merkwürdigsten Momente mit Diabetes, wie völlig verrücktspielende Werte, verstanden und akzeptiert werden. Und wenn man unterzuckert, hat garantiert irgendwer Traubenzucker oder Gummitiere dabei.
Am Samstag hatten wir etwas Zeit, die wir für eine Ausstellung und Little Tokyo, das japanische Viertel in Düsseldorf, nutzten. Das Matcha-Brötchen mit roter Bohnencreme war wirklich lecker und wirkte sich kaum auf meinen Blutzucker aus – ob das wohl daran lag, dass wir vorher einen Spaziergang am Rhein entlang gemacht haben? Auch zum Abendessen gab es einen leckeren veganen Burger vom Restaurant nebenan – denn wir Menschen mit Diabetes dürfen sehr wohl alles essen! Abends ging es zur Warm-up-Party zum Weltdiabetestag, bei der sich eine fröhlich bunte Menge von Menschen mit Diabetes zusammenfand. Alte und neue Gesichter, leckere Drinks und nette Gespräche rundeten den Tag ab.
Am nächsten Tag stand dann endlich die Veranstaltung zum Weltdiabetestag auf der Messe in Düsseldorf an. Das Ganze kann man sich tatsächlich wie eine Messe mit Ständen und Vorträgen vorstellen. Wie immer waren ein paar coole Aktionen dabei, wie ein Fotoautomat von Abbott, selbstgebackene Weckmänner und ein Musical für Kinder. Ein Highlight für die Messebesucher war sicher auch Matthias Steiner, der sein neues Buch vorstellte und für den Promifaktor sorgte. Auch die Kampagne „Blutzuckerbingo – Deutschland misst“ wurde vorgestellt, dazu entstand ein kleines Video.
Bei den Vorträgen begeisterte mich vor allem das Thema „Diabetes und Migranten“, aber auch die üblichen Vorträge zu den Themen Kinder mit Diabetes, Selbstmanagement, Sport mit Diabetes, Psyche und Folgeerkrankungen waren spannend und deckten alle wichtigen Themenbereiche ab. Natürlich gab es auch einen Beitrag zum Thema „Deutsche Diabetes Online Community“ und ich hoffe, dass wir so bald ein paar neue Mitglieder in unserer Gemeinschaft begrüßen dürfen.
Während ich in Düsseldorf eher den Besucher mimte, war ich auf dem Weltdiabetestag in Schleswig doppelt so aktiv. Auf dieser Veranstaltung durfte ich den Vortrag über die #dedoc halten und auch, wenn nur um die zwanzig Besucher zugehört haben, war ich ganz schön aufgeregt! Noch aufregender wurde es dann beim Stand für die Kampagne „Blutzuckerbingo – Deutschland misst“. Hier durfte ich die Menschen zusammen mit ihrem Blutzuckerwert fotografieren und auch Torsten Albig, der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, kam vor meine Linse! Mein Opa ist jetzt sicher stolz auf mich 😉
Richtig schön wurde es dann noch mal gegen Abend, als wir, mit blauen LED-Luftballons ausgestattet, zum Schloss Gottorf wanderten. Dieses verwandelte sich nach einer kurzen Rede von Torsten Albig in ein blaues Kunstwerk. Blau für den Diabetes, blau für die Aufklärung, blau für uns. Mit einem wohligen Gefühl (und für den einen oder anderen mit Punsch) im Bauch ging es dann wieder nach Hause.
Ich bin schon gespannt, wo ich den Diabetestag im nächsten Jahr feiern werde.
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thomas55 postete ein Update vor 6 Stunden, 22 Minuten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 23 Stunden, 52 Minuten
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]









