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Nicht komplett zu verhindern, aber: Unterzuckerungen ernst nehmen
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Unterzuckerungen treten immer wieder bei Menschen mit Diabetes auf. Solange es keine sich komplett selbst steuernden und wirklich langfristig vorausschauenden Systeme gibt, lassen sich tiefe Glukosewerte nicht komplett verhindern. Ernst nehmen sollte man sie trotzdem. Welche Folgen sie haben, wie sie sich zeigen und was sie auslöst, ist folgend dargestellt.
Heißhunger, Magenknurren, unscharfes Sehen, Watte im Kopf, Gummibeine, patschnasse Haut, kribbelnde Lippen: Wer schon einmal eine Unterzuckerung oder Hypoglykämie hatte, kennt sicher das eine oder andere dieser Anzeichen. Und es gibt noch viele Symptome mehr, denn Unterzuckerungen zeigen sich sehr individuell. Hypoglykämien empfindet sie, sagt Susanne, die mit Typ-1-Diabetes lebt, als Absturz oder Talfahrt. Das klingt bedrohlich – und Unterzuckerungen sind tatsächlich ernst zu nehmen.
Risiko für Demenz steigt
Leichte Hypoglykämien, bei denen man sich noch selbst helfen kann, lassen sich in der Regel trotz modernster Therapien nicht komplett verhindern. Aber schwere Hypoglykämien, bei denen die Hilfe Dritter notwendig wird oder sogar eine Bewusstlosigkeit auftritt, gilt es zu verhindern. Denn sie erhöhen das Risiko, später im Leben dement zu werden.
Dies zeigt eine Studie, die im April 2026 in der Zeitschrift „Neurology“ publiziert wurde. Untersucht worden waren knapp 300.000 Menschen, von denen knapp 20.000 einen Typ-1- oder Typ-2-Diabetes hatten. Die Menschen ohne Diabetes dienten als Vergleichsgruppe. Alle waren mindestens 50 Jahre alt. Die Untersuchung ergab, dass das Demenz-Risiko für Menschen mit Typ-1-Diabetes fast dreifach höher lag als bei Menschen ohne Diabetes.
Als eine Ursache werden schwere Hypoglykämien vermutet. Für Menschen mit Typ-2-Diabetes erhöhte sich das Risiko auf gut das Zweifache. Das Risiko war unabhängig vom Geschlecht. Schwere Unterzuckerungen sind aber sicher nicht die einzige Ursache einer Demenz. Hieran wird weiter geforscht.
Untersuchungen zeigen, dass bei Menschen mit Typ-1-Diabetes im Durchschnitt etwa alle zwei Jahre eine schwere Unterzuckerung auftritt. Deutlich seltener sind sie im Durchschnitt bei Menschen mit Typ-2-Diabetes. Aber da etwa 95 Prozent der Menschen mit Diabetes einen Typ-2-Diabetes haben, ist auch bei ihnen die Bedeutung schwerer Hypoglykämien in der Summe bedeutsam.
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philipa postete ein Update vor 5 Stunden, 11 Minuten
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!- calvin240 antwortete vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
- uho1 antwortete vor 3 Wochen, 4 Tagen
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
- calvin240 antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße




