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Diabetes? Was ist nur mit Jule los?
2 Minuten
Alex Adabei macht sich große Sorgen um ihre Katze: Jule ist apathisch und vollkommen abgemagert, frisst fast gar nichts, trinkt aber sehr viel. Hat sie womöglich Diabetes? Der Gang zur Tierärztin soll Klarheit bringen…
Mit der Katze stimmt was nicht, das ist klar. Sie ist abgemagert, die Hüftknochen stechen spitz hervor, sie ist apathisch, frisst nichts. Also ab zur Tierärztin. Die ist besorgt, Jule wiegt nur 2,5 Kilogramm. Sehr zierlich ist sie schon immer gewesen, aber das ist auf jeden Fall zu wenig.
Die Tierärztin tastet sie ab, befragt mich. Ich kann nicht viel sagen, weil wir in Urlaub waren. Es wird Blut abgenommen und ins Labor geschickt. Dann sind die Ergebnisse da. Die Leberwerte unserer Katze sind sehr stark erhöht, woran das liegt, ist völlig unklar. Nun geht die Tierärztin selbst in Urlaub und verweist uns an eine größere, besser ausgestattete Praxis.
Erschrockene Gesichter am Untersuchungstisch
Noch immer frisst die Katze nicht, trinkt nur Sahne, was ja auch nicht gut sein kann? Hat sie vielleicht Diabetes? Großer Durst ist bei Menschen ein klassisches Symptom. Ich informiere mich: Eine Katze, die Diabetes hat, kann nicht mehr genügend Insulin produzieren. Außerdem sprechen ihre Zellen nicht mehr ausreichend auf Insulin an. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel, und es kommt zu teilweise ähnlichen Anzeichen für Diabetes wie bei Menschen.
Von Diabetes war bisher noch nicht die Rede; ich will unbedingt noch mal nachfragen. Jule geht es eher schlechter als besser, und ich mache einen Termin in der größeren Praxis aus. Erschrockene Gesichter am Untersuchungstisch. Wieder wird Blut ins Labor geschickt, für weitere Tests.
Normale Glukosewerte – aber katastrophale Leberwerte
Die Ergebnisse werden besprochen. Glukosewerte? Sind normal. Leberwerte? Sind katastrophal, es kann sein, dass sie stirbt. Was Jule konkret hat, kann keiner sagen. Das Wichtigste: Die Katze muss fressen. Ich bekomme ein Antibiotikum, das ich ihr mit List und Tücke 20 Tage lang verabreiche. Jule schleckt viel Sahne, manchmal sind ein paar Nudeln (!) dabei. Sonst will sie nix. Dann das Wunder: Sie frisst ganz wenige, ganz kleine Bröckchen. Dann ein paar mehr. Sie nimmt langsam zu.
Das geht wochenlang so. Nun scheint sie gesund zu sein und frisst wieder normal. Diese sehr anstrengende, sehr sorgenvolle Zeit ist also vorbei. Die chronische Erkrankung Diabetes, an die ich gedacht hatte und die Jule und uns ihr Leben lang begleitet hätte, mit täglichen Insulingaben und Blutzuckermessungen, ist ihr und uns erspart geblieben. Und darüber bin ich froh.
von Alex Adabei

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (11) Seite 96
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 12 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 14 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 12 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
