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Digitoll
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Der Chefarzt der Diabetesklinik, an der Dr. Hans Langer tätig ist, hält nicht viel von der Digitalisierung. Die guten alten, per Hand ausgefüllten Blutzuckertagebücher seien doch viel besser als das ganze neumodische Zeugs. Unser Kolumnist hat jedoch gute Argumente, wieso sein Chef damit gehörig falsch liegt.
„Die Welt wird immer digitaler und damit immer verrückter“, meinte mein Chef bei der Frühbesprechung in unserer Klinik. Weiter ging’s: Früher war ja sowieso alles besser, „da hatten die Patienten noch Blutzuckerbüchelchen, in denen man blättern konnte und sofort einen Überblick hatte“, schwelgte unser Professor in Erinnerungen.
Unser in der Medizin-Literatur äußerst sattelfester Psychologe meinte jedoch, er habe in einer Studie gelesen, dass fast die Hälfte der Eintragungen in den früheren Blutzuckerheftchen fehlerhaft gewesen sei: falsche Zuordnungen von Zeiten zu den Blutzuckerwerten oder aufgenommenen Kohlenhydraten usw. Unser Jüngster im Ärzteteam meldete sich zu Wort und fragte, was das denn überhaupt sei, ein Blutzuckerheftchen? Er könne sich das gar nicht vorstellen, wie man mit so was überhaupt arbeiten konnte …
Die Beurteilung von Blutzuckerverläufen geht viel schneller und besser
In der neuen Ära der Glukoseüberwachung zeichnen moderne Messgeräte automatisch Blutzuckerwerte auf und können über Computerprogramme ausgelesen werden. Viele Hersteller bieten auch eigene Auswerteprogramme an, mit denen man sich gezielt Blutzuckerverläufe am Morgen, Mittag oder Abend ansehen kann. Die gemessenen Werte werden auch entsprechend verrechnet und können dann als Grafiken viel besser interpretiert werden. Manche Programme haben sogar ein Ampelsystem, das anzeigt, ob der Patient Gefahr läuft, häufig Hypoglykämien zu bekommen. Rot ist schlecht, gelb geht so und grün ist prima.
Mir persönlich gefallen diese Programme. Als Oberarzt der Klinik habe ich mich damit ausführlich beschäftigt und gelernt, wie damit umzugehen ist. Das hat mich ein ganzes Wochenende gekostet, aber jetzt geht die Beurteilung von Blutzuckerverläufen viel schneller und besser. Als ich meiner Frau Gabi diese Möglichkeiten zeigte, lächelte sie müde:. „In unserer Bank ist alles digital, eigentlich brauchen wir dort nicht mal mehr einen Kugelschreiber.“
Es ist sinnvoll, sich mit den neuen digitalen Techniken auseinanderzusetzen
In der Medizin sind wir oft in Traditionen verhaftet; neue Dinge kosten Zeit, und Zeit ist bei uns Ärzten knapp. Aber in die neuen digitalen Techniken Zeit zu investieren, ist sehr sinnvoll – das gilt auch für meinen Chef, obwohl der kurz vor dem Pensionsalter steht. Das fällt ihm wohl deutlich schwerer als unseren Assistenzärzten, aber es ist notwendig, im Sinne einer guten Diabetologie. Deswegen muss er da wohl durch, der Herr Professor.
von Dr. Hans Langer

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (06131) 9 60 70 0, Fax: (06131) 9 60 70 90,
E-mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (9) Seite 86
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uho1 postete ein Update vor 2 Tagen, 16 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 4 Tagen, 13 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 3 Tagen, 14 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






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