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Druckfrisch: unsere Themen im April
3 Minuten
Teststreifen-Schwarzmarkt, Zuckeralternativen und vieles mehr – Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, das an diesem Freitag erscheint.
Liebe Diabetes-Journal-Leser,
viele von Ihnen kennen das Diabetes-Journal seit Jahren als Zeitschrift, die Sie aktuell und verständlich über Wissenswertes rund um das Thema Diabetes informiert. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Aktuelles rund um die Diabetestherapie und eine gehörige Portion von Themen zur Gesundheitspolitik sind fester Bestandteil des Journals.
In der Redaktion haben wir lange diskutiert, ob es auch die Aufgabe des Diabetes-Journals ist, diesmal ein dermaßen heißes Eisen anzupacken – und gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen: Ja, auch das gehört zu einer guten Zeitschrift und damit zu unserem Selbstverständnis.
Über welches heiße Eisen spreche ich? Es geht um den dunklen Onlinemarkt der Blutzuckerteststreifen. Auf den bekannten Verkaufsportalen des Internets tummeln sich mehrere tausend private Anbieter, die wiederum jährlich eine siebenstellige Zahl an Blutzuckerteststreifen zum Verkauf anbieten.
Prof. Dr. Heiko Burchert von der Fachhochschule Bielefeld hat diesen Markt einmal genauer analysiert. Dabei sind erstaunliche Dinge zum Vorschein gekommen. Viele Fragen wurden gestellt, doch die Antworten hierauf bleiben Spekulation. Es geht in diesem Beitrag nicht darum, Schuld zuzuweisen oder die Anbieter solcher Teststreifen allesamt zu kriminalisieren.
Doch eines soll das „Heiße Eisen“, das wir hier anfassen, sicherlich: Es soll zum Nachdenken anregen. In dieser Ausgabe stellen wir die Frage: „Wer steckt möglicherweise hinter den Anbietern von Blutzuckerteststreifen?“ Und in der nächsten Ausgabe werden wir uns dem Thema widmen: „Wer sind die Käufer?“ Übrigens: Auch der „Blickwinkel“ von Dr. Katrin Kraatz befasst sich mit dem Thema (Seite 42).
Überhaupt ist das gesamte Internet ein heißes Eisen – nicht erst seit den jüngsten Spionage-Affären sollte es jedem klar sein, dass man mit persönlichen Daten im Internet nicht sorglos umgehen darf. Welche Gefahren hinter der allzu sorglosen Preisgabe persönlicher Daten lauern, erläutern wir ebenfalls in dieser Ausgabe.
Trotzdem dürfen Sie sich wie gewohnt auch auf die Kernkompetenz des Diabetes-Journals verlassen, nämlich aktuelle Informationen rund um das Thema Diabetes.
Prof. Dr. Thomas Haak, Chefredakteur
Das sind die Schwerpunkt-Themen der April-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Die Schilddrüse: klein, aber oho …
Durchleuchtet: Online-Schwarzmarkt mit Blutzuckerteststreifen
Für mehr Solidarität: die Diabetes-Kampagne „Blutsbrüder“
Gesundheitsdaten im Netz: Aufpassen!
Zuckerfrei: Süßen mit Alternativen
Sonderheft: Diabetes-Technologie
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße