- Allgemein
Druckfrisch: unsere Themen im August
3 Minuten

Chefredakteur Günter Nuber gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, das am Freitag (30. Julli 2021) erscheint
Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,
unser Magazin lebt von den Geschichten, die das Leben und die Menschen schreiben – und damit von Ihnen! In dieser Ausgabe berichtet Christa Hagmeister darüber, wie sie sich als Kind gegen die große Glasspritze mit langer, dicker Kanüle wehrte. Sie hat seit 65 Jahren Typ-1-Diabetes: „Ich habe viele Fortschritte und Erleichterungen in der Diabetestherapie erlebt, weitere werden folgen.“ Victor beschreibt, wie er „erschreckend gut“ viele Jahre seinen Typ-1-Diabetes weitgehend ignorierte – und heute gelernt hat, mit Diabetes ganz normal zu leben. Erstaunliche Geschichten. Wer Diabetes hat, kann eben ein Lied davon singen – oder eine Geschichte erzählen.
Deshalb sind Sie alle gefragt: Machen Sie doch mit bei der großen Umfrage zur Diabetestechnologie! Wer, wenn nicht Sie, liebe Leserinnen und Leser, weiß denn besser, wie Technologie den Alltag verbessern kann, wann sie zu kompliziert ist, wo sie dringend erforderlich ist? Beim letzten Aufruf vor 2 Jahren wurden 3.500 Fragebögen ausgefüllt – überwältigend! Die Ergebnisse flossen ein in Studien, wurden auf Kongressen präsentiert. „Wir zählen auch diesmal auf Sie“, sagt Prof. Bernd Kulzer.
Diabetes und Straßenverkehr: Muss ich den Diabetes bei der Führerscheinbehörde angeben? Welche Auflagen gibt es für Lkw-Fahrer? Welche Gründe gibt es, bei einem Unfall, bei einer Polizeikontrolle meinen Diabetes-Bedarf nicht offen im Auto liegen zu haben? Im Titelthema antwortet Rechtsanwalt und Redaktionsmitglied Oliver Ebert. Er gibt praktische Tipps im Frage-Antwort-Format zur Technologie und wichtige Hinweise zu teils erforderlichen, teuren Gutachten.
Nun bleibt mir noch, liebe Leserinnen und Leser, Abschied zu nehmen und Ihnen herzlich zu danken: Über 25 Jahre durfte ich schreiben und organisieren für Ihr Diabetes-Journal! Von Ihnen habe ich gelernt, was es heißt, mit dem Diabetes aufzustehen, mit ihm abends ins Bett zu gehen, ihn bei sich zu haben in Beruf, Freizeit, Partnerschaft, bei jedem Essen. Ihn zu verfluchen, ihn manchmal sogar zu lieben. Ab September wird mein Weggefährte und Chefredakteurs-Kollege Prof. Thomas Haak unterstützt von … na, lassen Sie sich überraschen!
Irgendwo in dieser Ausgabe steht: Wenn man sich um den Diabetes kümmert, macht einen dies stark – auch für die Bewältigung anderer Herausforderungen des Lebens. In meinem Fall stimmt das genau: Der Diabetes, das Diabetes- Journal und Sie alle haben mich stark gemacht. Machen Sie’s gut!
Ihr Günter Nuber,
Diabetes-Journal-Chefredakteur
Das sind die Schwerpunkt-Themen der August-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Diabetes und Autofahren
Eine der ersten Fragen, die nach der Diabetes-Diagnose gestellt wird, ist für viele die nach dem Autofahren: Ob privat, beruflich, fürs Verreisen – Mobilität ist sehr wichtig in unserer Gesellschaft. Im Titelthema erfahren Sie alles, was Sie dazu wissen sollten.
Mitmachen: Große Patienten-Umfrage
Wie beurteilen Sie die sich rasant entwickelnde Diabetestechnologie? Und was erwarten Sie selbst von der Technologie der Zukunft? Machen Sie mit bei unserer großen Umfrage – und helfen damit, die Versorgung zu verbessern!
Bikes sind auf dem Vormarsch
Im Lauf der Corona-Pandemie wurden E-Bikes und Pedelecs in sehr großer Stückzahl verkauft. Wie wirken sich diese auf den Alltag und das Freizeitverhalten der Menschen aus? Eine neue Studie gibt wichtige Hinweise.
65 Jahre Diabetes – ohne Folgen
Fast ein Zweidritteljahrhundert leben mit Diabetes – und das ohne Folgeerkrankungen: Christa Hagmeister aus Berlin hat ihre wirklich mutmachende Diabetes- Geschichte für Sie aufgeschrieben.
Gestörte Durchblutung: handeln!
Diagnose Typ-2-Diabetes – hört jetzt das normale Leben auf? Darf überhaupt noch etwas Süßes gegessen werden?
Und was hat es mit Kohlenhydraten, Kalorien und Ballaststoffen auf sich? Wir erklären Ihnen, was bei der Ernährung nach der Diagnose wichtig ist.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung

5 Minuten
- Behandlung

6 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 18 Stunden, 30 Minuten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Tag, 12 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





