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Druckfrisch: unsere Themen im Mai
3 Minuten

Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, das am Freitag (30. April 2021) erscheinen wird.
Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,
die meisten von uns sind es gewöhnt, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Wir haben gelernt, Probleme anzupacken und zu lösen. Das gilt im Kleinen genauso wie im Großen, in der Freizeit wie im Beruf. Wenn es aber um die Gesundheit geht, dann scheint das Anpacken doch schwieriger zu sein – vermutlich deshalb, weil wir erwarten, für unser Handeln am Ende auch etwas zu bekommen. Zum Beispiel können wir uns an einem schönen Garten nach getanem Frühlingseinsatz erfreuen. Oder wenn wir im Beruf ein schwieriges Problem gelöst haben, bekommen wir dafür die Anerkennung von Kollegen und vielleicht auch vom Chef.
Wenn es um die Gesundheit geht, dann packen wir Dinge immer beherzt an, wenn wir davon einen deutlichen Nutzen haben. Wer beispielsweise einen Bänderriss im Knie hatte, der macht später auch brav seine physikalische Reha-Behandlung, weil er dann schnell wieder gut laufen kann. Ganz anders ist es aber mit Erkrankungen, die keine Schmerzen bereiten und zunächst einmal keine Behinderung darstellen – zum Beispiel der Typ-2-Diabetes. Er tut nicht weh, ist aber doch viel heimtückischer als manche andere Erkrankung.
Und gerade nach der Diagnose Typ-2-Diabetes können wir unheimlich viel tun: Wir zeigen Ihnen in der Mai-Ausgabe, wie man gerade bei dieser Diagnose durch Lebensstil-Änderungen und Ernährungs-Umstellung die Erkrankung vielleicht sogar vollständig in Schach halten kann. Und wir stellen Ihnen im Titelthema zwei Hormone vor, die zwar lustige Namen, aber eine außerordentlich wichtige Bedeutung haben, nämlich Leptin und Ghrelin. Das eine Hormon macht satt, das andere Heißhunger. Und wir zeigen Ihnen, wie Sie die beiden in ein ausgewogenes Verhältnis bekommen.
Natürlich geht es diesmal in Ihrem Diabetes-Journal nicht nur um den Typ-2-Diabetes, sondern wir haben für alle Menschen mit Diabetes viele Tipps und interessante Berichte. Besonders spannend liest sich die Geschichte zur Entdeckung des Insulins, die sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt.
Lassen Sie sich auch diesmal von Ihrem Diabetes-Journal gut unterhalten, und packen Sie Ihre Ziele an. Gerade im Wonnemonat Mai sollte dies besonders gut gelingen.
Herzlichst, Ihr Prof. Dr. Thomas Haak,
Diabetes-Journal-Chefredakteur
- das Inhaltsverzeichnis mit Links zu den Beiträgen wird zum Erscheinungstermin hier freigeschaltet
Das sind die Schwerpunkt-Themen der Mai-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Facettenreich: Essen bei Diabetes
Im Titelthema beleuchten wir die vielen Facetten zum Thema Essen bei Diabetes: Es geht u. a. um Gewichtszunahme durch Insulin, um schlechten Schlaf, um erfolgreichen Lebensstilwandel sowie um den Einfluss verschiedener Mahlzeiten auf Ihre Glukoseverläufe.
Diabetes-Kurs: Wenn Wunden nicht heilen
Bei chronischen Wunden sind eine genaue Diagnose und die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen enorm wichtig. Erfahren Sie, wie das gelingen kann.
Erst Laborputz, dann Nobelpreis
Vor 100 Jahren entdeckten Dr. Frederick Banting und Charles Best Insulin als Medikament. Doch zuerst musste ein lange unbenutztes Labor geputzt werden. Eine haarsträubende Story über Glück, Unglück und einen saftigen Streit.
Auf und ab: Leben mit Diabetes
In der letzten Ausgabe haben wir Ihnen das Projekt von Mirjam Eiswirth vorgestellt: Sie zeichnete die Gespräche zwischen 16 Menschen mit Typ-1-Diabetes auf und setzte sie gemeinsam mit einem Künstler in Szene. Hier folgt der zweite Teil.
Corona-Selbsttest – schon probiert?
Schnelltests auf SARS-CoV-2 sind nun auch für Laien zu Hause erlaubt. Inzwischen sind die Tests an vielen Stellen erhältlich. Schnelltest ist aber nicht gleich Selbsttest – eine Einordnung.
Lust auf Frisches – so gelingt es
Obst, Gemüse und Salat: Wie schafft man es, Lust auf Frisches zu wecken und Frisches in den Speiseplan einzubauen? Eine saisonale Auswahl hilft dabei! Diesmal legen wir den Fokus auf fruchtig-saftige Erdbeeren und leckeren Spargel.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Tag, 17 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





