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Gesundheit schützen – und das Klima
2 Minuten

Unsere Kolumnistin Jana Einser beklagt: Unsere Bequemlichkeit schadet unserer Gesundheit – und dem Klima! Denn in immer mehr Bereichen unseres Alltags setzen wir statt Muskelkraft auf Motorisierung und Automatisierung – mit negativen Folgen für uns und unsere Umwelt.
Klimawandel und Diabetes: Die haben nichts miteinander zu tun, oder? Genau: oder? Ich finde: Die Veränderung unseres Klimas und die starke Zunahme der Menschen mit Typ-2-Diabetes und der Menschen mit Typ-1-Diabetes und Übergewicht hängen ganz eng zusammen.
Warum verändert sich das Klima, warum werden die Menschen immer dicker? Weil immer mehr, was früher mit reiner Muskelkraft umgesetzt wurde, motorisiert und automatisiert wurde und immer noch wird. Dabei geht es nicht nur um berufliche Aktivitäten, sondern vor allem um Alltagsdinge.
Brauchen wir für kurze Strecken wirklich E-Scooter?
Als jetzt die E-Scooter zugelassen wurden, dachte ich nur: Was soll der Quatsch? Einige Meter, oder lassen Sie es gern auch ein bis zwei Kilometer sein, werden die meisten von uns problemlos zu Fuß gehen können.
Dabei haben sie sogar einen gesundheitlichen Vorteil: Sie verbrennen beim Gehen Kalorien und beugen so Übergewicht vor oder unterstützen ihre Gewichtsabnahme – und verbrauchen außerdem keine Ressourcen, von denen wir immer weniger zur Verfügung haben, und benutzen kein „Fahrzeug“, das zwar beim Fahren keine Schadstoffe produziert, aber bei der Herstellung wie jedes Elektrogerät nicht klimafreundlich ist und im Betrieb mit Strom aufgeladen werden muss.
Ganz davon abgesehen fördern sie, wie man schon nach so kurzer Zeit beobachten kann, die Rücksichtslosigkeit, weil viele fahren, wo sie nicht dürfen, und die Roller so abstellen, dass sie mitten im Weg stehen.
Doppelte Lösung: einfach wieder mehr zu Fuß gehen!
Auch E-Bikes sind aus meiner Sicht eine falsche Entwicklung. Die Produktion birgt die gleichen Probleme wie die der E-Scooter. Und wenn ich sehe, wie viele Menschen, die deutlich jünger sind als ich, damit unterwegs sind, frage ich mich, was aus der Fitness junger Menschen geworden ist und noch werden wird …
Natürlich gibt es Menschen, die aufgrund ihres Alters oder gesundheitlicher Einschränkungen von der elektrischen Unterstützung profitieren, was auch prominente Diabetologen hervorheben – aber müssen dann gleich auch so viele andere diese Methode, die den körpereigenen Kalorienverbrauch reduziert, einsetzen?
Die Menschheit arbeitet kräftig daran, sich immer kränker zu machen und ihre Lebenswelt zu zerstören … Gehen wir einfach wieder mehr zu Fuß!
von Jana Einser

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (10) Seite 92
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 2 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 20 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße