Runder Geburtstag

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Runder Geburtstag

In der Regel verreist Dr. Hans Langer an seinem Geburtstag am liebsten, um Feierlichkeiten zu diesem Anlass zu vermeiden. An seinem 40. Geburtstag konnte er sich aber nicht so leicht aus der Affäre ziehen … und entschied sich für eine Feier mit seinen Kollegen.

Geburtstage zu feiern, finden viele Menschen ja recht schön. Das Geburtstagskind steht im Mittelpunkt und bekommt viele Geschenke. Ich persönlich hatte allerdings schon immer ein zwiespältiges Gefühl bei Geburtstagsfeiern. Erstens stehe ich nicht so gern im Mittelpunkt und zweitens signalisiert mir jeder Geburtstag, dass ich schon wieder ein Jahr älter geworden bin. Deswegen verschweige ich eigentlich auch immer meine Geburtstage und verreise.

Das geht natürlich nicht an einem runden Geburtstag, den ich vor Kurzem gefeiert habe. 40 Jahre ist ja eigentlich kein Alter – aber trotzdem ein komisches Gefühl. Man ist nicht mehr ganz jung, aber auch keinesfalls alt. Doch wie feiert man einen solchen runden Geburtstag? Party mit Freunden? Bootstour? Gemeinsamer Besuch im Klettergarten? Schon wochenlang hatten Gabi und ich uns Gedanken gemacht, wie wir das wohl angehen werden.

Ein rauschendes Fest mit meinen Kollegen

Und dann kam mir die zündende Idee, als ich mich fragte, mit wem ich denn am liebsten feiern würde. Und die Antwort war spontan: mit den Menschen, mit denen ich am meisten zu tun habe und die mir am nächsten stehen. Und das sind neben meinen Freunden nun mal die Mitarbeiter der Diabetes-Klinik, in der ich arbeite. Mit ihnen verbringe ich die meiste Zeit und habe zu fast allen ein sehr gutes Verhältnis.

Und so feierte ich eine „After-Work-Party“, zu der jeder kommen konnte, wie er wollte. In zwangloser Atmosphäre feierten wir sechs Stunden lang ein rauschendes Fest. Sogar eine 2-Mann-Jazz-Band hatten die Kollegen für mich organisiert. Es gab etwas zu essen und zu trinken, und am Ende trat noch ein Zauberer auf.

„Langer, Sie sind wie ein guter Wein…“

Ich fand, das war eine coole Sache – und auch über die Geschenke, die ich spontan bekam, obwohl ich mir nichts gewünscht hatte, konnte ich mich richtig freuen. Es waren guter Wein darunter, Gutscheine und viele andere lustige Dinge. Nun ja, verzichten hätte ich können auf die merkwürdige Aufführung meiner Kollegen, die einen alten Schlager umgedichtet hatten und aus voller Kehle sangen von „Der Zuckerpuppe aus der Kliniktruppe …“ oder so ähnlich.

Natürlich ließ es sich mein Chef nicht nehmen, eine Rede zu halten. Die gipfelte in der Übergabe einer Kiste Wein von ihm an mich mit dem bekannten Vergleich: „Langer, Sie sind wie ein guter Wein, Sie werden mit jedem Jahr besser.“ Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.



von Hans Langer

Das Team für den guten Schluss: Dr. Hans Langer arbeitet als Arzt in einer Diabetesklinik, Jana Einser hat schon seit Kindertagen Typ-1-Diabetes und Alex Adabei hat viele Bekannte und Verwandte mit Typ-2-Diabetes. Sie schreiben abwechselnd für diese Kolumne.


Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (6) Seite 90

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • diahexe antwortete vor 2 Wochen

      @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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