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Weihnachtsdienst
2 Minuten
Der Diabetes macht auch an Weihnachten keine Pause – und so hat Dr. Hans Langer am 24. Dezember eine 24-Stunden-Schicht vor sich. Doch an der Klinik versucht man, es für Patienten und Angestellte über die Festtage trotzdem so weihnachtlich und angenehm wie möglich zu gestalten.
Manchmal beneide ich meine Frau Gaby schon sehr. Als Mitarbeiterin einer Bank hat sie an Weihnachten natürlich frei. Bei uns in der Klinik sieht das anders aus: Diabetes macht an Weihnachten keine Pause, und unsere Diabetes-Klinik ist über die Feiertage zwar nicht voll belegt, aber es sind viele Patienten da, die einer stationären Behandlung bedürfen.
Daher beginnt bereits im November das große Losen, wen es an Weihnachten und den Feiertagen erwischt. Außen vor ist Kraft seines Amtes unser Chefarzt – der hat an Weihnachten immer frei und weilt in seinem Ferienhaus in den Bergen. Diesmal habe ich das große Los gezogen und darf direkt am 24. Dezember 24 Stunden Dienst machen. 24 Stunden am 24., das passt ja auch irgendwie.
Ganz besondere Stimmung an Heiligabend
Natürlich wäre ich lieber bei meiner Familie oder würde gemeinsam mit Freunden den Heiligen Abend begehen. Auch ein Besuch in der Kirche am 24sten wäre nicht schlecht. Aber so richtig traurig bin ich doch nicht, weil ich an Weihnachten Dienst habe: An Heiligabend herrscht in unserer Klink immer eine ganz besondere Stimmung.
Unsere Haustechnik gibt sich alle Mühe, die Klinik weihnachtlich zu schmücken. Viele unserer Krankenschwestern bringen Plätzchen mit, und da die Klinik nicht voll ist, haben wir auch Gelegenheit, uns mal zusammenzusetzen und zumindest eine dienstlich-weihnachtliche Stimmung zu erzeugen. Schließlich sind meine Kolleginnen und Kollegen ja auch so was wie Familie.
Schön, für die Patienten da sein zu können
Nicht fehlen darf an dieser Stelle auch die Patienten-Weihnachtsfeier. Da gibt es dann Kaffee und Kuchen – ist ja schließlich Weihnachten. Es werden Lieder gesungen und Gedichte vorgetragen – und ich habe immer den Eindruck, dass das unseren Patienten sehr gut gefällt.
So gesehen bin ich nicht mehr ganz so traurig, dass ich am 24sten in der Klinik bin. Geistig verlege ich den 24. auf den 25. – und dann feiere ich Weihnachten mit dem guten Gefühl, selbst an einem solch speziellen Tag wie Heiligabend für meine Patienten da gewesen zu sein. Gaby findet das okay, und wir freuen uns auf unseren Heiligabend, dieses Jahr eben am 25. Dezember.
von Dr. Hans Langer

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (12) Seite 84
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 17 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 19 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 17 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
