Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #24 | Ganz schön freche Früchtchen!

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Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt – Ganz schön freche Früchtechen
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Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #24 | Ganz schön freche Früchtchen!

Wer kennt’s nicht, die Temperaturen im Sommer liegen bei über 30° Grad und eigentlich will man sich nur noch von Obst und Salat ernähren. Hauptsache frisch, kühl und saftig!

Im vergangenen Jahr habe ich meine Liebe für den Wassermelonen-Feta-Salat entdeckt und mich quasi die ganze Sommer-Zeit ausschließlich von ernährt. Gott, war der gut! Als es dann diesen Mai mit dem Verkauf von Wassermelonen losging, konnte ich es kaum erwarten, meinen ersten Salat zu zaubern. Doch die Freude hielt leider nicht lange an, denn meine Blutzucker-Werte sind nach dem Essen förmlich explodiert. Am Anfang habe ich den Blutzucker-Anstieg tatsächlich nicht der Wassermelone zugeordnet, da ich bis heute der Meinung bin, dass mein Blutzucker vergangenen Sommer davon relativ unbeeindruckt war. Doch kann sich sowas binnen eines Jahres – quasi über Nacht – ändern? Was meine Beziehung zur Wassermelone angeht, so hat sich der Status von „Hals über Kopf verliebt“ zu „es ist kompliziert“ geändert.

Foto: privat.

In Sachen Obst und Diabetes scheiden sich ja wirklich die Geister. Die einen sagen, dass Obst absolut kein Problem ist. Für die anderen ist und bleibt Obst ein Lebensmittel mit viel Zucker – wenn auch Fruchtzucker – und findet keinen Platz im Einkaufswagen. Ich sehe mich bei den zwei Extremen eher in der Mitte. Sprich, Obst darf auf den Tisch. Doch nicht zu viel, sondern in Maßen. Und auch die Auswahl ist ausschlaggebend. So gibt es Obstsorten, die man Blutzucker-technisch mit gutem Gewissen vernaschen darf und dann wiederum so freche Früchtchen, auf die man als Mensch mit Diabetes lieber verzichten sollte.

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Im Winter esse ich suuuper gerne meine Overnight Oats und toppe diese mit einer Banane. Doch jedes Mal, wenn ich mein Frühstück poste, bekomme ich mindestens 10 Nachrichten, wie ich bei so einer großen Portion Kohlenhydrate noch eine ganze Banane verdrücken kann. Da müsste ja mein Blutzucker-Wert bei über 300 mg/dl (16,7 mmol/l) nach dem Essen liegen. Naja, ganz so ist es dann auch nicht! Mein Blutzucker ist tatsächlich von Haferflocken oder Bananen relativ unbeeindruckt und geht nur minimal hoch. Gott sei Dank, denn ich liebe einfach Bananen! Vor allem mit Erdnussbutter… Doch ich schweife ab. So individuell, wie Euer Blutzucker ist, so individuell reagiert er natürlich auch auf gewisse Lebensmittel. Beeren, Äpfel, Bananen – diese Obstsorten haben wirklich kaum Einfluss auf meinen Blutzucker. Doch Trauben oder Wassermelone? Explosionsgefahr!

Gönnen mal anders! 🙂 Foto: privat.

Wie eingangs erwähnt, esse ich zwar Obst, aber einfach in Maßen und nicht alle Sorten. Tatsächlich war auch das damals die Empfehlung meiner Diabetologin. Solange die Portion in eine gekrümmte Handfläche passt und nicht darüber hinaus, ist es komplett legitim. Und an diese Faustregel versuche ich mich im Normalfall immer zu halten. Doch da ich nicht jeden Tag Obst esse, nehme ich es manchmal nicht all zu streng, wenn ich dann mal so richtig Lust auf einen Chia-Pudding mit verschiedenen Leckereien habe. Ich meine: Bananen halbieren? How dare you!? Und Erdbeeren gehen doch einfach immer, oder?

Welche Obstsorten für Euren Blutzucker “gut” oder “böse” sind, gilt es einfach auszuprobieren. Doch auch bei Obstsorten, auf die Euer Blutzucker stärker reagiert, müsst Ihr nicht zwanghaft verzichten. Tatsächlich kann man mit ein paar wenigen Tricks größere Spikes verhindern. Du weißt nicht, was ich meine? Ich erklär’s Dir…

Mehr zum Thema
➤ Fruchtalarm – welches Obst passt zum Diabetes?

Wenn Du beispielsweise Lust auf eine Handvoll Trauben hast, aber Dein Blutzucker davon einfach immer direkt in die Höhe schießt, dann iss vorab einfach ein großes Stückchen Käse. Denn Dein Blutzucker wird sich zuerst auf das Eiweiß und die Fette stürzen, ehe es an den Fruchtzucker geht. Somit kannst Du einen starken Blutzucker-Anstieg verhindern. Dasselbe gilt auch bei Wassermelone – kombiniere diese mit ein bisschen Fetakäse. Oder die Banane oder den Apfel mit ein bisschen Erdnussbutter bzw. Mandelmus.

Das Prinzip ist klar, oder? You can thank me later 😉

Caros Kolumne

Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt

Caros Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“

Hallo, mein Name ist Caro! Ich wurde als 27-Jährige mit einem Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Erfahrt in meiner Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“ alles über meine außergewöhnliche Reise als junge Frau mit Diabetes. Viel Spaß beim Lesen!

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  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • suzana antwortete vor 2 Tagen

      Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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