Als „#dedoc° voices“-Frischling beim Diabetes Kongress in Berlin

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Community-Beitrag
Als „#dedoc° voices“-Frischling beim Diabetes Kongress in Berlin

Steffi berichtet heute, wie es für sie war, als „Frischling“ am #dedoc°-voices-Programm teilzunehmen, in dessen Rahmen Menschen mit Diabetes an wissenschaftlichen Tagungen teilnehmen können. Zum Auftakt ging es für sie auf den Diabetes Kongress in Berlin.

Was ist eine #dedoc° voice?

#dedoc voices ist ein Stipendienprogramm für Menschen mit Diabetes. Es ermöglicht Betroffenen die Möglichkeit der Teilnahme an renommierten, internationalen Diabetes-Konferenzen wie ATTD, der EASD und der ISPAD.

Stipendiaten unterstützen dort das Grundprinzip von #dedoc°: #PayItForward. Sie nehmen an Symposien der Industrie und Wissenschaft teil. Anschließend bereiten sie relevante Themen auf und teilen sie in verständlicher Form mit der Diabetes-Online-Community, sodass der #PayItForward (deutsch: „Im Voraus bezahlen“; sinnbildlich eher: gib die Nachricht weiter)-Aspekt eingehalten wird.

Die Nominierung

Ich bin letztes Jahr im Februar auf die Community von #dedoc° gestoßen und habe dort viel Kontakt zu sehr lieben Menschen mit Diabetes gefunden. So habe ich mich kurzerhand für die Teilnahme am Diabetes Kongress 2022 in Berlin beworben. Meine Anmeldung hatte ich schon beinahe verdrängt, als dann tatsächlich die Zusage kam!

Ich habe mich von Herzen über die Zusage gefreut, war aber gleichzeitig etwas ängstlich, was dort wohl auf mich zukommt. Damals fühlte ich mich in der Community noch ziemlich neu und unbekannt. Zweifel kamen, ob ich dort richtig bin und meine Stimme auch einbringen kann.

Die Vorbereitung

Im Vorfeld des Kongresses gab es aber von #dedoc° jede Menge Informationen, Austausch und virtuelle Treffen mit den Organisator:innen und Teilnehmer:innen. Wir lernten uns kennen und jeder lernte die „Schwerpunkte“ der Diabetesarbeit der anderen kennen. Wir buchten gemeinsam unsere Hotels und Anreisen, die später vom #dedoc°-Programm erstattet wurden.

Kurz vorher bekamen wir das Programm des Kongresses sowie unser #dedoc°-Programm und konnten uns schon daran gut orientieren und unsere Themenfelder sortieren, die uns besonders am Herzen lagen.

Berlin vor Ort

Aufgeregt ging ich zum „cometogether ins Berliner Kongresszentrum. Nach der Anmeldung und Presseakkreditierung trafen wir uns bei ersten Getränken und Häppchen.

Sofort hatten wir ein total freundschaftliches und zusammengehöriges Gefühl, so, als kenne man sich schon lange. Es folgte ein superlustiger erster Abend im Biergarten in Berlin.

Der DDG-Frühjahrskongress 2022

Der wissenschaftliche Kongress und die große Industrieausstellung haben mich sehr beeindruckt! Stipendiaten können an allen Symposien kostenfrei teilnehmen. Diese Chance habe ich genutzt, indem ich viele großartige Vorträge besucht und viel Input mitgenommen habe! Gerade im wissenschaftlichen Bereich bekommt man Einblicke, die man als Patient:in nicht bekommen kann. In der Industrieausstellung habe ich mit vielen Herstellern Gespräche geführt und auch dort tolle Kontakte geknüpft.

Galadinner bei Käfer im Bundestag

Absolutes Highlight der Tage in Berlin war das große Galadinner bei Käfer auf Einladung von Dexcom! Wir hatten die Möglichkeit, den Bundestag und die große Glaskuppel zu besichtigen. Anschließend gab es ein absolut fantastisches Menü im Käfer-Restaurant, bei dem man sich auch noch einmal näher austauschen und connecten konnte.

Dort hatten wir die Möglichkeit, mit Vertretern des Unternehmens Dexcom zu sprechen und in sehr konstruktiven Austausch miteinander zu gehen. Nach dem ein oder anderen Glas Wein beendeten wir spät diesen Abend, um den letzten Kongresstag noch zu nutzen.

Fazit

Es waren außergewöhnliche schöne, inspiererende Tage mit so vielen tollen Menschen! Ich bin sehr dankbar, dabei gewesen zu sein, und würde es jederzeit wieder tun!

#dedoc° voices ist eine wundervolle Chance, uns als Betroffene von der Patientenseite auf den wissenschaftlichen Kongressen zu positionieren und unsere Stimme hörbar zu machen!


von Stephanie Tuschen

Stephanie war Autorin in der Blood Sugar Lounge und hat dort aus dem Leben mit Diabetes berichtet. Hier findet ihr alle Beiträge aus dieser Zeit:

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  • stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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