- Aus der Community
#BSLounge-Monatsthema: Diabetes und Ernährung – Vielfalt erwünscht!
2 Minuten

Strikte Ernährungspläne, kein Spaß am Essen und zuckerfreie Bonbons als Tageshighlight: Ist das der Alltag von Menschen mit Diabetes? Zum Glück nicht – oder zumindest nicht mehr. Im aktuellen Monatsthema der #BSLounge sprechen wir über die Rolle der Ernährung bei Diabetes.
Eins vorab: Es geht um die Balance in der Ernährung. Das gilt für stoffwechselgesunde Menschen genauso wie für Menschen mit jeglichen Diabetes-Typen. Es ist immer wichtig, das im Hinterkopf zu haben. Aber trotzdem spielt die Ernährung im Diabetes-Alltag doch eine andere Rolle als im Leben von Menschen ohne Diabetes.
Diabetes wegen zu vieler Süßigkeiten
Das „falsche“ Essen wird immer wieder als Grund für verschiedene Diabetes-Erkrankungen in den Medien ausgeschlachtet. Zu viel Süßes in Kindertagen scheint der Auslöser von allem zu sein. Menschen aus der Diabetes-Community wissen natürlich, dass das Unsinn ist und die Ursachen und Auslöser für Diabetes ganz unterschiedlich sind. Die Liste ist lang – und irgendwann geht es dann auch um die Ernährung und den Lebensstil. Aber es ist eben nicht alles.
Gesunde Ernährung als Allheilmittel
Im Umkehrschluss sollen „gute“ Lebensmittel die Lösung aller Probleme sein. Und auch das stimmt so nicht ganz. Ernährungsmythen rund um Zimt und Heilkräuter sind genauso irreführend wie eine Blitz-Diät und ähnliche Konzepte. Im Zweifel ist das Ganze sogar gefährlich und nicht gesund.
Aber natürlich brauchen alle – Menschen mit und Menschen ohne Diabetes – eine ausgewogene Ernährung, um dauerhaft gesund zu sein, oder eben so gesund wie möglich. Dazu gehören Vitamine genauso wie gesunde Fette und Co.
Der Mix macht’s – auch bei der Ernährung!
Wir wollen weg von Fragen wie „Darfst du das Essen?“ hin zu wirklichem Interesse an Ernährung und dem Zusammenspiel mit Diabetes. Manche Menschen essen bestimmte Lebensmittel nicht, weil sie einfach nicht wollen, andere, weil sie sie nicht vertragen, und wieder andere haben schlicht und ergreifend keinen Zugriff auf beispielsweise Bioprodukte.
Lasst uns also einen Blick auf die Teller der #BSLounge-Community werfen. Wie genau, erfahrt ihr in unserer Monatsaktion.
Mit einem Herz aus Kuchen und Nerven aus Zuckerwatte kaut Katharina so lange auf ihren Gefühlen und Gedanken herum, bis alles zu zäh ist, um es unausgesprochen wieder loswerden zu können. Darum erzählt sie seit 2015 auf verschiedenen Kanälen von ihrem Leben mit Diabetes Typ 1 und Depressionen. Auch beruflich hat Katharina als Social-Media- und Community-Managerin häufig mit Diabetes zu tun. Ab jetzt auch als Autorin für den Diabetes-Anker.
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Woche
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





