Freunde mit Typ-1-Diabetes treffen

2 Minuten

Community-Beitrag
Freunde mit Typ-1-Diabetes treffen

Bis vor etwa eineinhalb Jahren kannte ich noch fast keine Typ-1-Diabetiker in meinem Alter. Ich fand es aber schon immer toll, dass man sich über Facebook mit anderen austauschen kann. So habe ich auch eine meiner besten Dia-Freundinnen kennengelernt.

Wir haben uns, bevor wir uns das erste Mal sahen, über Whatsapp geschrieben. Da wir nicht so weit voneinander entfernt wohnen, haben wir uns an einem freien Tag, es war ein Mittwoch, das erste Mal in Reallife getroffen. Wir trafen uns in einem schönen Park, wo wir miteinander quatschen konnten.

Wir haben uns dann aber erstmal in einem Supermarkt was zum Snacken geholt. Ich weiß gar nicht mehr, was ich gegessen habe. Wir setzten uns draußen, bei schönstem Wetter auf eine Bank. Ich musste zuerst mal meinen Blutzucker messen. Damals hatte ich schon das FreeStyle Libre. Meine Freundin hat blutig gemessen. Sie hatte aber im Gegenteil zu mir schon eine Pumpe, die Minimed 640G von Medtronic.

Freundinnen - Libre Bayer

Ich weiß es noch, wie wenns gestern gewesen wäre. Ich sagte zu ihr: „Krass, jetzt hab ich endlich mal jemanden, der, bevor er etwas isst, auch mal den Blutzucker testen muss und ‚spritzen‘ muss.“ Ich habe mich in diesem Moment richtig verbunden gefühlt.

Danach folgten weitere Treffen mit ihr, ich bekam meine Pumpe stationär im Krankenhaus, sie besuchte mich, und die Zeit lief an uns vorbei. Mittlerweile kenne ich mehrere, die auch Typ-1er sind. Wenn ich mich mit ihnen unterhalte, fühle ich mich direkt verstanden und sie fühlen das Gleiche.

Ich mag den Diabetes nicht besonders gern, aber er hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Ohne den Diabetes hätte ich meine Dia-Freundinnen wahrscheinlich niemals kennengelernt.


Den Dia-Freunden “Danke” sagen? Kathy hat eine schöne Geschenkidee

Oder braucht ihr noch ein paar Erste-Hilfe-Kit für Freunde?

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • uho1 antwortete vor 6 Tagen

      @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 4 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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