- Aus der Community
Gut gemacht!
2 Minuten
Das Leben mit einer Krankheit wie Diabetes kann anstrengend und auslaugend sein. Wir Menschen mit Diabetes müssen täglich über Essen, Kohlenhydrate, unsere Blutzuckerwerte und die Auswirkungen darauf achten – und auf noch so vieles mehr. Wenn es dann im Alltag nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen, kann es schnell passieren, dass wir uns die Schuld dafür geben; dass wir nicht die Leistungen erbringen können, die wir uns vorgestellt haben – und es kann frustrierend sein.
Keiner hat behauptet, dass es einfach ist, mit Diabetes zu leben.Das kann die Batterien ganz schön schnell leeren. Deswegen habe ich mich Folgendes gefragt: Wann klopfen wir uns im Alltag eigentlich auch mal auf die Schulter? Wenn Dinge so laufen, wie wir sie uns vorgestellt haben?
Es ist leider ganz normal, dass wir im Alltag schnell dazu neigen, uns eher über Negatives zu ärgern und uns selbst dafür fertigzumachen, als dass wir uns über die positiven Seiten freuen, unsere Leistung anerkennen oder uns mal selbst loben für das, was wir jeden Tag eigentlich so leisten.
Ich sitze in einem Restaurant und bestelle mir etwas, während ich wieder darüber nachdenke, dass wir uns viel zu selten loben. Dann überprüfe ich schnell meinen Blutzucker. Das Essen kommt, ich schätze die BEs und spritze mein Insulin, bevor ich Messer und Gabel in die Hände nehme, und beginne zu essen.
Später werde ich wieder meinen Blutzucker testen, ich werde im Zielbereich gelandet sein, und es wird rein gar nichts in mir auslösen. Am Abend werde ich nach dem nächsten Essen zu hoch rauskommen und mich ärgern, mich aber nicht mehr an meinen Blutzucker nach dem Mittagessen erinnern – und schon gar nicht Kraft und Motivation daraus schöpfen. Aber warum ist das so? Bin nur ich so negativ? Oder geht es vielen von euch da draußen ähnlich? Und was können wir dagegen tun?
Ich habe beschlossen, dass ich mich ab jetzt öfter für solche Momente loben möchte. Ich möchte mich loben, wenn es gut läuft. Wenn ich im Zielbereich bin, möchte ich mich darüber freuen. Mir auf die Schulter klopfen, es anderen mitteilen. Denn am Ende des Tages manage ich meinen Diabetes komplett allein. Ich rufe nicht zweimal täglich meine Diabetologin an und frage sie, was ich für mein Essen spritzen muss. Es ist mein Nebenjob, der ein Leben lang bei mir bleibt – und ich bekomme noch nicht einmal Bezahlung dafür. Dann kann ich mich wenigstens öfter loben, oder?
Ein paar Tage später sitze ich zu Hause, esse mein Abendbrot, spritze mein Insulin und bin zwei Stunden später wieder in meinem persönlichen Zielbereich. Lächelnd lege ich das Messgerät zur Seite. Gut gemacht!
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moira postete ein Update vor 23 Stunden, 45 Minuten
Meine Tochter ist ein großer Fan der Buchreihe Woodwalkers. In einem Band kommt wohl ein Woodwalker mit Diabetes typ 1 vor. Fand ich cool. Es wird Blutzucker gemessen und ein Unterzucker behandelt.
(Wen es interessiert Band 2.3) -
moira postete ein Update vor 3 Wochen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 4 Wochen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 4 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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