Looper-Barcamp: Antworten auf viele Fragen

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Looper-Barcamp: Antworten auf viele Fragen

Am 2. März 2024 findet in Frankfurt am Main das Looper-Barcamp der Blood Sugar Lounge statt. Katrin berichtet euch, welche Themen dort wohl zu erwarten sind.

Ein Barcamp speziell zum Thema Loopen? Das wird spannend am 2. März 2024 in Frankfurt am Main! Die Kombination aus Insulinpumpe und kontinuierlichem Glukose-Monitoring (CGM), verbunden durch einen Algorithmus zum Steuern der Insulinabgabe ist noch so neu, dass viele Fragen zu den Closed-Loop-Systemen oder AID-Systemen auftauchen. AID steht für die automatisierte Insulin-Dosierung.

Welche Systeme gibt es?

Das beginnt bei der Hardware: Welche Insulinpumpen gibt es? Wie funktionieren sie? Welche ist mit welchem CGM-System koppelbar? Welche CGM-Systeme gibt es und wie funktionieren sie?

Wer bekommt was?

Auch die organisatorischen Fragen sind nicht ohne. Das fängt an damit, wer überhaupt ein AID-System bekommen kann. Gibt es das nur für Menschen mit Typ-1-Diabetes? Oder können auch manche Menschen mit Typ-2-Diabetes davon profitieren? Hier gibt es auf der einen Seite klare Regeln, auf der anderen Seite aber sicher auch unterschiedliche Erfahrungen, wie damit umgegangen wird.

Wer verordnet die Technoilogie?

Kann jede Ärztin und jeder Arzt Insulinpumpen, CGM-Systeme und Algorithmen verordnen? Wie müssen die einzelnen Komponenten überhaupt verordnet werden? Gibt es Unterschiede zwischen den Systemen? Für jemanden, der mit einem Closed-Loop-System beginnen möchte, ist das oft erst einmal ein unentwirrbarer Dschungel – der aber durchaus zu durchdringen ist. Hier kann ich mir vorstellen, dass es beim Barcamp auch viele Tipps gibt und einige über ihre Erfahrungen berichten werden.

Welche Kenntnisse braucht man vorher?

Foto: pict rider – stock.adobe.com

Was ich auch wichtig finde: Sollte ich vor dem Start mit einem AID-System gelernt haben, wie eine intensivierte Insulintherapie (ICT) mit dem Insulinpen funktioniert? Warum könnte das sinnvoll sein? Und wie steige ich von einer ICT auf ein AID-System um? Was muss ich zusätzlich wissen, kennen und können?

Wobei helfen die Systeme?

Wer schon eine Weile mit einem Closed-Loop-System – eigentlich sind es ja Hybrid-Closed-Loop-Systeme, denn ich muss immer noch Insulin für die Mahlzeiten extra abrufen – arbeitet, weiß, dass auch damit nicht jedes Problem komplett gelöst ist. Was passiert zum Beispiel bei Frauen, wenn die Konzentrationen der Hormone sich stark verändern? Wie treibe ich Sport mit einem solchen System? Muss ich wie früher Sport-Kohlenhydrate essen? Kann ich mit einem normnahen Glukosewert starten oder geht das schief?

System oder ich?

Spannend finde ich auch, wie viel meines Diabetes-Managements mir ein Closed-Loop-System tatsächlich abnehmen kann. Stimmt die Annahme mancher, dass man dann gar nichts mehr tun muss? Oder bleibt die Verantwortung bei mir? Was ist, wenn Insulinpumpe oder CGM-System kaputtgehen, was bei Technik immer mal passieren kann? Wie regele ich das?

Was schafft es auf den „Stundenplan“?

Foto: Nuthawut – stock.adobe.com

Und was ist nun tatsächlich mit den „Endgegnern“ Pizza und Co? Schaffen Closed-Loop-Systeme diese Herausforderung im realen Leben? Ich bin gespannt, welche Themen es beim Barcamp am 2. März auf den „Stundenplan“ schaffen – und welche Erfahrungen die vielen dort Anwesenden bereits gemacht haben!

Wir sehen uns dort!


von Dr. med. Katrin Kraatz

Dr. med. Katrin Kraatz ist Ärztin, Medizin-Redakteurin und lebt seit ihrer Kindheit mit Typ-1-Diabetes. Sie arbeitet seit über 20 Jahren mit am Diabetes-Anker (vormals Diabetes-Journal) und ist seit 2021 zusammen mit Prof. Haak Chefredakteurin der Zeitschrift. Darüber hinaus schreibt Dr. Kraatz auch für weitere Diabetes-Medien aus dem Hause MedTriX.

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  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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