- Aus der Community
Nur geträumt …
2 Minuten

Träume können manchmal etwas merkwürdig oder gar unheimlich sein. Tine hatte kürzlich so einen Traum, in dem auch ihr Diabetes eine Rolle spielte – und von dem sie im Nachinein dachte: Zum Glück war das alles nur geträumt!
Ich hatte letztens einen verwirrenden Traum. In dem Traum musste ich relativ schnell und unter enormem Zeitdruck meinen Reiserucksack packen. Ich wusste nicht, wieso. Ich wusste nicht, wohin es mit besagtem Rucksack dann gehen sollte. Ich wusste auch nicht, wie viel Zeit mir noch zum Packen bleibt. Alles, was ich wusste, war: Es muss jetzt schnell gehen, ich muss weg, und alles muss mit. Ich stopfe also in rasanter Geschwindigkeit mein Hab und Gut in den dunkelroten Rucksack und hetze los.
Später dann merke ich aber unterwegs, dass ich meine Diabetessachen gar nicht in den Rucksack gepackt habe, kann jedoch auch nicht mehr nach Hause. Kurz darauf fällt mir dann mein CGM-Sensor vom Körper (in Zeitlupe), obwohl ich extra noch zusätzliches Tape drum herum geklebt habe. Klasse Situation! Ich weiß nicht, für wie lange wohin, und habe keinen Sensor, kein Messgerät und kein Insulin bei mir.
Zum Glück war das alles nur ein Traum!
Allein jetzt, wo ich diese Zeilen aber niederschreibe, kommen die Gefühle von Stress sofort wieder in mir hoch, die ich auch während des Traumes fühlte und die sich direkt wieder unglaublich real anfühlen. Meine Handflächen beginnen leicht zu schwitzen, ich kann einen gewissen Druck auf meinen Schultern spüren und atme schwerer und schneller. Eigentlich schätze ich mich inzwischen wirklich als gute Packerin ein.
Das heißt: Ich weiß, was mitmuss, und kann ohne Packliste an alles denken. Das heißt auch: Ich kann wirklich relativ schnell packen. Und: Ich kann platzsparend packen und dabei auch Prioritäten setzen. Eigentlich. In der Realität ist das meistens so. Ich packe aktuell fast jede zweite Woche, manchmal sogar öfter, meinen Reiserucksack und habe mit der Zeit wirklich eine gewisse Packroutine entwickelt.
Die Diabetessachen kommen dabei aber meist gar nicht direkt in den Rucksack. Ich packe sie in einen Beutel, den ich zusätzlich noch über der Schulter trage, damit ich sie im Fall des Falls schneller griffbereit habe und nicht an den Rucksack muss.
Habt Ihr im Traum überhaupt Diabetes?
Wieso habe ich also im Traum meine Diabetessachen vergessen und suche in meinem Rucksack, aber nicht in meinem Beutel? Wieso habe ich meine Diabetessachen überhaupt vergessen, wenn ich doch eigentlich an alles denke? Fragen über Fragen. Vielleicht kann jemand von Euch zuverlässig Träume deuten, dann schreibt mir doch gern, ha. Und ich für meinen Teil hoffe nun, dass der Traum mich nicht im Nachhinein noch einholt und ich beim nächsten Packen die wichtigen Diabetesdinge zu Hause liegen lasse.
Wenn Ihr träumt, dann auch vom oder mit dem Diabetes? Oder hat der vielleicht gar keinen Raum in Euren Träumen? Habt Ihr im Traum überhaupt Diabetes, oder seid ihr vielleicht sogar geheilt?
Eure Tine
Blood Sugar Lounge
und schreibt regelmäßig an dieser Stelle über ihr Leben mit Diabetes in Berlin.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (6) Seite 46
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße