Richtige Ernährung: Kommunikation mit meinem Körper

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Richtige Ernährung: Kommunikation mit meinem Körper | Foto: privat
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Richtige Ernährung: Kommunikation mit meinem Körper

Welche Ernährung brauche ich? Diese Frage hat sich Divya gestellt – und probiert stetig weiter aus, womit es ihr gut geht. Wie diese Kommunikation mit ihrem Körper aussieht, verrät sie hier.

Ich finde, es ist ein Prozess, herauszufinden, was meinem Körper gut tut. Genauso, wie jeder Diabetes unterschiedlich behandelt wird, braucht auch jeder individuelle Körper eine andere Ernährung. Ich habe mich schon sehr viel mit Nahrungsmitteln auseinandergesetzt, vielleicht auch gerade wegen des Diabetes. Wie mein Körper die verschiedensten Lebensmittel annimmt, erzähle ich dir in diesem Beitrag.

Nicht jeder Körper verträgt das Gleiche. Dem einen tut ein veganer Lebensstil gut, der andere ernährt sich vegetarisch oder der dritte braucht Fleisch. So sind wir Menschen eben – ganz unterschiedlich. Ich habe schon sehr viel ausprobiert, mal nur Rohkost, dann vegan, vegetarisch, ohne Kohlenhydrate, glutenfrei … ach, irgendwie hat mich das eine Zeitlang sehr gestresst, den für mich richtigen Ernährungsstil zu finden. Das Resultat daraus war dann: „Dann esse ich halt nichts.“ Das ist das Schlechteste, was du tun kannst, darüber bin ich mir jetzt auch im Klaren.

Signale meines Körpers

Es geht darum, sich die Zeit zu nehmen und zu spüren, was mein Körper gerade braucht. So habe ich jetzt für mich herausgefunden, dass Rohkost gar nichts für mich ist. Ich esse jetzt schon seit mehreren Wochen keinen Salat, kein kaltes bzw. rohes Gemüse und auch kein rohes Obst.

Alles wird vorher gedünstet oder gekocht. Mein Körper kann die Lebensmittel so besser verdauen. Außerdem ernähre ich mich nach dem 16/8-Prinzip, das heißt, dass ich 8 Stunden lang etwas esse und dann 16 Stunden nichts. Das klingt lang, ist es aber nicht. Ein paar Stunden davon schlafe ich ja auch . 😉

Ich vertraue meinem Körper

Vergangenes Wochenende war ich unterwegs und habe Dinkel-Spaghetti gegessen. Es war zwar sehr lecker, aber mein Körper verdaut noch jetzt. Meine Verdauung war komplett durcheinander. Fazit: kann man machen, muss man aber nicht. Wie du merkst, probiere ich mich auch aus. Ich freue mich dann aber auch über ein weiteres Signal meines Körpers, was eben geht und was nicht.

Trotzdem kann ich dir aus meiner Erfahrung heraus sagen: Ein Ernährungsstil ist nicht für immer. Alles verändert sich, ständig. Es kann sein, dass ich im Sommer einen anderen Ernährungsstil habe als im Winter und das ist okay so. Ich probiere mich aus, spüre in mich hinein, vertraue und höre auf meinen Körper.

Richtige Ernährung: Kommunikation mit meinem Körper | Foto: privat
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Ich bin gerade an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich mich sehr viel bewege. Ich tanze jeden Tag 1-2 Stunden Flamenco, gehe Fahrradfahren und liebe mein aktives Leben. Mein Körper sagt mir ganz deutlich, was er gerade braucht, und das bekommt er dann auch. Wie soll ein Körper auch funktionieren, wenn er nicht das bekommt, um funktionieren zu können – ein logischer Gedanke, oder?

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es geht mir gerade so gut wie schon lange nicht mehr. Meine Bewegung in Kombination mit meinem Ernährungsstil bringt mir die besten Blutzuckerwerte und das treibt mich an, dabeizubleiben. Ein ausgewogener Ernährungs-/Lebensstil ist so wichtig und auch das braucht Zeit, bis man den gefunden hat. Bei mir hat es sehr lange gedauert, Beruf, Ernährung, Bewegung, Freizeit – alles so zu kombinieren, dass es meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele guttut.Von mir, an dich…

Mehr Infos zum Thema Ernährung gibt es auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Ich wünsche dir, dass du auch den Mut hast, in deinen Körper hineinzuhören. Um mir den Druck zu nehmen, sage ich mir: Alles ist immer im Wandel. Ich schaue, was JETZT gut für mich ist, was ich in diesem Moment brauche, und bin experimentierfreudig.


von Divya Nuebling

Divya war Autorin in der Blood Sugar Lounge und hat dort aus dem Leben mit Diabetes berichtet. Hier findet ihr alle Beiträge aus dieser Zeit:

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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