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2009 bis 2015: 14 Prozent mehr Menschen mit Typ-2-Diabetes
2 Minuten
Innerhalb eines Zeitraums von sechs Jahren ist die Zahl der Menschen in Deutschland, bei denen ein Typ-2-Diabetes diagnositiziert wurde, um 14 Prozent gestiegen. Dies ergab eine Analyse des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung.
Im Jahr 2009 wurden über 6,1 Mio. gesetzlich versicherte Patienten wegen Diabetes mellitus Typ 2 behandelt. 2015 waren es bereits knapp 7 Mio. Patienten, dies entspricht einem Anstieg von etwa 14 Prozent innerhalb von sechs Jahren. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) stellte anhand ärztlicher Abrechnungsdaten von gesetzlich versicherten Patienten einen Vergleich der Diagnosedaten bei Diabetes mellitus Typ 2 der Jahre 2009 und 2015 auf. In der Auswertung fehlen die privat versicherten Patienten, die etwa 10 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.
Bei den jüngeren Altersgruppen zeigte sich, dass die Erkrankungsraten der Jahre 2009 und 2015 noch recht nah beieinander liegen. In der Altersgruppe der 20-25jährigen ist die Erkrankungshäufigkeit für Diabetes nahezu unverändert und liegt bei lediglich 0,5 Prozent. Bei den 35-40jährigen sind es etwas weniger als 2 Prozent der Bevölkerung, wobei Männer bei etwa 2 Prozent liegen und Frauen bei 1,5 Prozent.
Ab dem 40. Lebensjahr nimmt das Diabetesrisiko deutlich zu
Ab dem Alter von 40 Jahren nimmt das Diabetes-Risiko von Jahr zu Jahr deutlich zu, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. In der Gruppe der 60-65jährigen war im Jahr 2015 mehr als jeder fünfte (21,8 Prozent) Mann Diabetiker, bei den Frauen lag der Anteil in dieser Altersgruppe bei 14,7 Prozent.

Administrative Prävalenz und Inzidenz des Diabetes mellitus auf Basis bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten (sogenannte VDX-Daten, 2009–2015) – Prävalenzen des Typ-2-Diabetes nach 5-Jahres-Altersgruppen und Geschlecht in 2009 und 2015 im Vergleich.
In allen Altersgruppen ab 40+ liegen die Diabeteshäufigkeiten im Jahr 2015 über dem Niveau des Jahres 2009. Am deutlichsten zeigt sich dieser Trend bei den 80-85jährigen. Im Jahr 2015 waren rund 35 Prozent der Männer betroffen, 2009 waren es nur 30 Prozent. Bei den Frauen waren es 2009 rund 28 Prozent und im Jahr 2015 bereits 32 Prozent.
Ab einem Alter von 85+ Jahren nehmen die Diabeteserkrankungen wieder ab. Grund hierfür ist, dass in der Regel nur besonders gesunde Menschen ein hohes Alter erreichen, die eine insgesamt geringere Krankheitslast aufweisen.
Administrative Prävalenzen und Inzidenzen des Diabetes mellitus von 2009 bis 2015
Quelle: Pressemitteilung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (Zi)
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
