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Anders, aber gut – der Weltdiabetestag 2020 im Netz
2 Minuten

Der Weltdiabetestag 2020 war anders: Aufgrund der Corona-Pandemie musste vieles abgesagt werden oder digital stattfinden. Eine dieser Veranstaltungen war die zentrale Patientenveranstaltung von diabetesDE, die eigentlich als Weltdiabeteserlebnistag in Berlin geplant war. Die medizinischen Fachvorträge bot diabetesDE im Internet an, zudem wurde am 14. Novemeber 2020 die Seite www.weltdiabetestag.de des Netzwerks #dedoc zur zentralen Anlaufstelle für Menschen mit Diabetes.
Am 14. November eröffneten Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE, Günter Nuber, Chefredakteur des Diabetes-Journals, und Gesundheitsminister Jens Spahn den Weltdiabetestag 2020 virtuell. #dedoc, das internationale Netzwerk von Menschen mit Diabetes, machte den digitalen Patiententag von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe via Facebook live einem breiten Publikum zugänglich, erweiterte den Livestream um Aufklärungsvideos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und zeigte zudem Beiträge der Partner (Unternehmen Novo Nordisk, Abbott, Allianz, Berlin-Chemie, Dexcom und Mediq Direkt).
Tausende live erreicht
Nach Angaben von diabetesDE verfolgten rund 1.000 Teilnehmende am Geburtstag des Insulinentdeckers Frederick G. Banting die Live-Show; Moderator von 10 bis 17 Uhr war Günter Nuber vom Diabetes-Journal. Schon zwei Tage nach der Veranstaltung waren die vorproduzierten Videos 2 500-mal aufgerufen worden, bis dahin wurde eine Reichweite von 8.000 Personen erzielt. „Die erste digitale Patientenveranstaltung im Bereich Diabetes kann somit als großer Erfolg gewertet werden“, sagt dazu diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian.
Mittags präsentierte Medizinjournalistin Antje Thiel, ausgezeichnet mit dem Medienpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft und Blood-Sugar-Lounge-Autorin, einen Überblick über die deutsche Selbsthilfe, und die in der Diabetiker-Allianz organisierten Verbände stellten Projekte und Initiativen vor.
Videos dauerhaft abrufbar
„Der große Vorteil von digitalen Angeboten ist, dass sie zeitlich und räumlich unabhängig sind und die Videos der Vorträge unbegrenzt sichtbar sind, sodass wir eine viel höhere Reichweite erzielen als bei einer analogen Veranstaltung“, kommentiert Nicole Mattig-Fabian den virtuellen Weltdiabetestag. Das gesamte Programm ist weiterhin abrufbar unter www.diabetesde.org/weltdiabetestag. Besonders gut wurde zudem das Angebot angenommen, dass die Zuschauer den Referenten der Live-Sessions Fragen im Chat stellen konnten.
Virtuelle Talkshow mit Prominenten
Beim anschließenden #docday, einer virtuellen Talkshow von, für und mit Menschen mit Diabetes, gaben sich prominente Menschen mit Diabetes die Klinke in die Hand wie Laura Karasek, Matthias Steiner und Harry Wijnvoord. Mitglieder der #dedoc-Community diskutierten Themen von Schwangerschaft bis Älterwerden, Reisen und Homosexualität, Folgeerkrankungen, Kunst, Nachhaltigkeit und DIY-Technologie.
Pünktlich zur Illumination des Sony Centers am Potsdamer Platz in Berlin in Diabetes-Blau (siehe Bild oben) wurde dann ein Video mit Highlights der internationalen Blue Monument Challenge von YouTuber Bastian Niemeier gezeigt. Die Ausleuchtung zentraler Bauwerke überall auf der Welt am Weltdiabetestag soll ein Zeichen für die Diabetesaufklärung setzen.
Politische Podiumsdiskussion am Abend
Am Abend des Weltdiabetestages folgte eine digitale politische Podiumsdiskussion zum Thema „Immunsystem stärken, Gewicht abbauen, Diabetes Typ 2 reduzieren“, an der neben Dr. Jens Kröger von diabetesDE unter anderem Dietrich Monstadt (Mitglied des Bundestages/MdB, CDU; hat selbst Typ-2-Diabetes) und Renate Künast (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) teilnahmen. Das Video der Podiumsdiskussion hat eine Reichweite von rund 1.800 Personen erzielt und wurde bislang fast 800-mal angesehen.
von diabtetesDE
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Bastian Hauck
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Redaktion
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (1) Seite 10-11
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 8 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 2 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße