Büste von Paul Langerhans auf Charité-Gelände enthüllt

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Büste von Paul Langerhans auf Charité-Gelände enthüllt | Foto: EASD
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Büste von Paul Langerhans auf Charité-Gelände enthüllt

Paul Langerhans ist im Vorfeld der EASD-Tagung auf dem Gelände der Charité in Berlin mit einer Bronze-Büste geehrt worden. Der 1888 verstorbene Mediziner ist Entdecker der nach ihm benannten Zellansammlungen in der Bauchspeicheldrüse (Langerhans-Inseln). In ihnen wird die Höhe des Blutzuckers registriert sowie Insulin produziert und ausgeschüttet.

Das Gelände der Charité hat ein neues Gesicht: Im Rahmen der EASD-Tagung (1. bis 5. Oktober 2012) ist dort eine Büste von Paul Langerhans aufgestellt worden! Der Berliner Forscher (1847 bis 1888) ist für seine Verdienste um den Diabetes weltberühmt. Die Büste steht links des Eingangs des alten Instituts für Pathologie (Virchowweg 15). Besonderes Schmankerl: Rechts des Eingangs steht die Büste Rudolf Virchows, dem Lehrer Langerhans’ – die Blicke der beiden kreuzen sich.

Organ auf dem Silbertablett und nobelpreiswürdige Doktorarbeit

Jedermann, der mit Diabetes zu tun hat, kennt den Namen des Berliners wegen seiner bahnbrechenden Arbeiten um die Bauchspeicheldrüse. Langerhans war der erste, der jene Zellhaufen beschrieb, die sich wie “Inseln” über die ganze Bauchspeicheldrüse verteilen. Medizinhistoriker Prof. T. Schnalke (Charité): “Der Lehrer Virchow hat seinem Schüler Langerhans ein Organ quasi auf dem Silbertablett serviert!” Langerhans’ Doktorarbeit war 31 Seiten lang – Prof. Schnalke: “Sie war nobelpreiswürdig, hätte es diesen damals schon gegeben!”

Paul Langerhans, ein echter Berliner

Dr. Knut Nevermann überbrachte die Grüße des Bürgermeisters Klaus Wowereit. Der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung zeigte dabei auch Lokalstolz: „Langerhans war ja ein echter Berliner – verglichen mit vielen anderen, die in der Stadt schon geehrt worden sind.“ Die Bronzeskulptur des Berliner Künstlers Frank Herweg wiegt rund 25 Kilogramm. Die Arbeiten an dem Werk liefen seit dem Jahr 2010 in Herwegs Bronzegießerei.

Nach der feierlichen Enthüllung: (von links) Dr. V. Jörgens (EASD-Geschäftsführer), Prof. A. Boulton (EASD-Präsident), Dr. Langerhans (Nachkomme von Paul Langerhans), Frank Herweg (Künstler), Prof. Dietel (Leiter des Pathologischen Instituts der Charité), Prof. T. Schnalke (Charité), Dr. K. Nevermann (Staatssekretär für Wissenschaft, Berlin).

Jahrestagung der EASD: 18.000 Diabetes-Experten aus 125 Ländern

Auf dem EASD-Kongress treffen sich vom 1. bis 5. Oktober rund 18.000 Diabetes-Experten aus 125 Ländern zur hochwissenschaftlichen Jahrestagung in Berlin. Tagung und Skulpturen-Enthüllung hat die EASD-Geschäftsstelle in in Düsseldorf unter Leitung von Dr. Viktor Jörgens organisiert, die dort seit vielen Jahren ihren Sitz hat.


von Günter Nuber

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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