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DDG: Wer Diabetes hat – impfen!
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In einer Stellungnahme von Ende Dezember empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft allen erwachsenen Menschen mit Diabetes mellitus, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Sofern weitere Faktoren vorliegen, die im Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erhöhen, sollte die Impfung frühzeitig erfolgen, wenn möglich.
Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) empfehlen in einer wichtigen Stellungnahme allen erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Diabetes, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Gleichzeitig weist die Fachgesellschaft auch auf die zusätzlichen Impfempfehlungen der STIKO zur Influenza- und Pneumokokken-Impfung bei Diabetes hin.
Bei höherem Risiko für schweren Verlauf besser früher impfen
Während bei Menschen mit einem gut eingestellten Diabetes mellitus offenbar kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 besteht, können weitere Faktoren diese Wahrscheinlichkeit jedoch erhöhen. Deshalb werden in der Stellungnahme der Fachgesellschaft zudem auch diejenigen Personen genannt, die aufgrund eines erhöhten Risikos für einen schweren Verlauf schon früh eine Impfung gegen COVID-19 erhalten sollten.
Frühe Impfung auch bei instabiler Stoffwechsellage
Dazu gehören alle Menschen mit Diabetes, die älter als 60 Jahre sind. Die Impfung auch baldmöglichst erhalten sollte demnach, wer erhöhte oder stark schwankende Blutglukosewerte aufweist – zum Beispiel Blutzuckerlangzeitwert (HbA1c) über 8,0 Prozent und/oder Schwankungen mit häufigen Glukosespitzenwerten über 250 mg/dl (13,9 mmol/l). Ein weiterer Grund für eine frühzeitige Impfung ist schweres Übergewicht (Adipositas), mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 kg/m² oder mehr.
Impfen auch bei Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen
Wer Bluthochdruck hat und bereits bestehende Gefäßkomplikationen, gehört ebenfalls zu der Gruppe mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen bei einer Infektion mit SARS-CoV-2. Zu den Gefäßkomplikationen gehören beispielsweise eine koronare Herzkrankheit, andere Durchblutungsstörungen (z. B. „Schaufensterkrankheit“), ein Diabetisches Fußsyndrom, eine diabetische Nierenschädigung oder eine diabetesbedingte Netzhauterkrankung, ergänzt die DDG.
Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) | Redaktion
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (2) Seite 12
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 16 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 16 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
