- Aus der Community
Diabetes früher und Diabetes heute – was hat sich für mich verändert?
2 Minuten
Ich bin nun schon seit 27 Jahren im Team Diabetes. Ich bin mittlerweile bei meiner dritten diabetologischen Schwerpunktpraxis und habe auch schon einiges in meiner „Dia-Praxis“ erleben dürfen. Begonnen habe ich noch mit Spritze und U-40-Insulin, über die Insulinpumpe bis hin zum CGM. Ich war immer in der Medizinisches-Fachpersonal-Patient:innen-Konstellation aktiv eingebunden, aber „hierarchisch“ war es eher, dass ich Anweisungen zu befolgen hatte, als dass ich selbst über meine eigene Therapie „verfügen“ konnte. Was nicht schlecht war, denn dafür ist das medizinische Fachpersonal da und erlernt jahrelang die jeweilige Fachkompetenz in der Diabetologie!
Seit einigen Jahren haben sich da aber einige Dinge zum positiven Verhältnis gewandelt! Rückblickend betrachtet – warum ist dieser Wandel passiert?
Seit ich eigenständig meine Behandlung aktiver mitgestalte und mich eingehend mit der Behandlung befasse, ist es grundlegend anders geworden. Mit meinem DIY-Closed-Loop war dann die letztliche Wende in meinem persönlichen Leben mit meinem Diabetes!
Die Gespräche waren durch das beidseitige Interesse für beide Seiten bereichernd. Informationen, meine persönlichen Präferenzen und Ideen wurden besprochen und diskutiert, auch Lösungen wurden getestet und wieder verworfen.
Ein Gespräch auf Augenhöhe

Seit meinem Umstieg auf DIY-Closed-Loop-Systeme treffen wir uns nun auf Augenhöhe, meine Behandlung tritt etwas in den Hintergrund, was einer Time in Range von 85 und mehr Prozent geschuldet ist. Originalton: „Was soll ich ihnen noch beibringen, besser geht es kaum.“
Dafür unterhalten wir uns über die aktuellen Loopsysteme, wie sie angenommen werden und welche Erfahrungen auch das Diabetesteam damit schon gemacht hat. Was sich bei der Industrie und Entwicklung tut, was gerade Neues passiert – auch das sind Themen, die wir gerne behandeln.
Auch Ideen und Wünsche meinerseits werden berücksichtigt und ernstgenommen.
Natürlich machen wir das quartalsmäßige HbA1c, das große Blutbild und auch das Körpergewicht kommen nicht zu kurz, denn das sind nach wie vor die Messwerte, die zur Einordnung des eigenen Diabetesmanagements genutzt werden. Die Time in Range kommt bei uns aber auch immer mehr als Thema auf, wie vorher schon erwähnt.
Das zeigt mir, dass ich als Patient weiterhin wahrgenommen und gesehen werde, aber auch, dass meine Wünsche und Anregungen mit offenen Armen angenommen werden. Ich werde gleichzeitig als Patient, aber eben auch einfach als Mensch gesehen. Daher bin ich sehr dankbar für das Privileg des ansprechbaren Diabetesteams.
Ich hoffe, es bleibt so, und mein Diabetesteam wird sich auch weiter so mit seinen/ihren Patient:innen positionieren.
Wir sind alle nur Menschen…
Es wäre schön, wenn noch viele andere Menschen mit Diabetes ähnliche positive Erfahrungen machen dürfen, denn so wird die Welt zu einem schöneren Ort und Diabetes etwas mehr zur Nebensache im täglichen Leben.
In diesem Sinne: Passt auf euren Blutzucker auf, macht euch aber nicht verrückt, wenn es mal nicht so läuft, wie ihr euch es wünschen würdet. Wir sind alle nur Menschen!
Liebe Grüße, Euer Sandy
Wusstet ihr, dass Sandy schon eine komplette Videoreihe zum Thema DIY-Closed-Loop gemacht hat? Hier kommt ihr zu seinen Beiträgen!
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diahexe postete ein Update vor 6 Tagen, 19 Stunden
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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ckmmueller postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 6 Tagen, 19 Stunden
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747



Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.