Kolumne „Fernweh“: Reisen im Kopf

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Kolumne „Fernweh“: Reisen im Kopf | Foto: Julia Anisimova – stock.adobe.com
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Kolumne „Fernweh“: Reisen im Kopf

In ihrer Kolumne „Fernweh“ erzählt Susanne Löw von ihrer Reiseleidenschaft, die schon als Kind mit einem leuchtenden Globus begann. Trotz der Herausforderung, mit Typ-1-Diabetes unterwegs zu sein, lässt sie sich nicht davon abhalten, in Gedanken und auf echten Reisen die Welt zu entdecken.

Als Kind hatte ich einen Globus. Der stand auf dem Nachtkästchen neben meinem Bett und hatte eine integrierte Lampe. Wenn ich die im Dunkeln anmachte, leuchtete die Welt neben mir und ich konnte mit dem Finger über Länder und Meere reisen. Dank des Lichts erkannte man Berge, Wüsten und Grünflächen.

Oft drehte ich den Globus und bremste ihn bei geschlossenen Augen mit einem Finger wieder: Wo hält er an, werde ich irgendwann mal dorthin reisen? Wie sieht es da wohl aus? Genauso oft stoppte mein Finger allerdings auf einem der Weltmeere und ich musste wieder und wieder drehen, bis er endlich mal auf Land landete …

Heute drehe ich keinen Globus mehr, um mich für mögliche Reisen zu inspirieren. Ich höre vielmehr von spannenden Reise-Erlebnissen von Freunden, lese über Kulturen und Länder, sehe Reportagen und Dokumentationen. Mein Lieblingsort in Buchläden? Ganz klar: die Reise-Abteilung.

Reisen beginnt oft schon in unseren Vorstellungen

Denn damals wie heute gilt: Mit der Vorstellung beginnt die Reise bereits! Auch gedankliche Ausflüge in Form von Büchern, Bildern, Podcasts und Videos von nahen und fernen Orten machen mir große Freude. Was haben andere in der Fremde erlebt, wen haben sie vor Ort getroffen? Wie sehen die Länder aus, was essen die Menschen dort, wie feiern und trauern sie?

Dass sich im Alter von 21 Jahren auf den echten und den gedanklichen Reisen Typ-1-Diabetes als Reisebegleiter gesellte, der ungefragt kam und blieb, änderte nichts an dieser Freude. Denn auch wenn es mit Zucker im Gepäck unterwegs einiges (mehr) zu beachten gibt, sollte man sich von der chronischen Erkrankung nicht von seinen Interessen und Hobbys abhalten lassen.

Autorin Susanne Löw und ihre Kolumne Fernweh

Susanne Löw ist freie Journalistin und lebt in Hamburg. Die gebürtige Bayerin hat seit dem Jahr 2002 Typ-1-Diabetes und ist seitdem erst recht gern unterwegs. Über ihre weltweiten Erfahrungen mit „Zucker im Gepäck“ berichtet sie im Diabetes-Anker-Podcast.

In der Kolumne Fernweh schreibt sie in jeder Diabetes-Anker-Ausgabe über ihre Reise-Leidenschaft uns alles, was dazugehört.

Den Globus gibt es schon lange nicht mehr in meinem alten Kinderzimmer bei meinen Eltern. Mittlerweile war ich aber an vielen schönen Flecken der Erde. Einmal war ich viele Wochen lang an Bord eines Containerschiffs und überquerte unter anderem den Atlantik damit. Dass mein Finger damals in der Kindheit hin und wieder beim Drehen der Weltkugel mitten auf einem Ozean gestoppt ist, hat sich also nachträglich tatsächlich als Prognose bewahrheitet.

Aus Fantasie wird manchmal Realität. Daher nichts wie los auf die nächste Reise im Kopf. Ich bin dann mal eben weg … in der Buchhandlung!


von Susanne Löw

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (7) Seite 82

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  • Hallo,
    das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
    Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann?

    • Hallo hexle,
      ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
      Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
      Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”

      Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.

      Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.

      Beste Grüße

    • PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.

    • Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.

    • @ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.

    • @schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?

  • diahexe postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?

    • Liebe diahexe,
      Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
      Viele Grüße
      Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion

    • @gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.

    • @gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…

      Kann es nur empfehlen!!!

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