- Begleit-Erkrankungen
Diabetes-Kurs: Schützen durch Impfen
4 Minuten

Erreger für Infektionen sind trotz vieler Fortschritte in der Medizin nicht besiegt. Da Menschen mit Diabetes ein höheres Risiko für Infektionen und schwerere Verläufe einer Krankheit haben können, sind Impfungen zu empfehlen.
Menschen mit Diabetes haben nicht nur ein deutlich erhöhtes Risiko für Infektions-Krankheiten, diese verlaufen häufig auch schwerer. Auch die Situation des Glukosestoffwechsels spielt eine Rolle – je höher und weniger stabil die Glukosewerte sind, desto größer ist auch die Gefahr für Komplikationen. Die COVID-19-Pandemie hat darüber hinaus noch aufgezeigt, dass insbesondere Menschen mit Diabetes und Übergewicht im Fall einer schweren Erkrankung mit einem deutlich schlechteren Verlauf zu rechnen haben.
Hohe und instabile Glukosewerte schwächen das Immunsystem – sowohl das angeborene oder unspezifische Immunsystem als auch die Aktivität bestimmter Blutzellen – der T- und B-Lymphozyten –, die für eine funktionierende Immunabwehr im Fall einer Infektion elementar sind.
Das unspezifische Immunsystem bildet mit Haut und Schleimhäuten sowie Stoffen und Zellen, die Erreger immer auf gleiche Weise bekämpfen, quasi eine Barriere. Beim erworbenen Immunsystem haben B- und T-Lymphozyten gelernt oder lernen, spezifisch auf einzelne Erreger zu reagieren und diese gezielt zu bekämpfen. Bei älteren Menschen kommt es zusätzlich zu einer altersbedingten Schwächung des Immunsystems.
Das Fallbeispiel
Der 72 Jahre alte Stefan H. hat seit acht Jahren Typ-2-Diabetes. Er klagt plötzlich über brennende Schmerzen im Bereich der rechten Brust. Vor Jahren hatte er einen schweren Herzanfall, weswegen sogar eine Herzkatheter-Untersuchung durchgeführt wurde. Nach dem Aufdehnen von zwei Herzkranz-Arterien war er wieder beschwerdefrei.
Mit der Diagnose eines akuten Herpes zoster (Gürtelrose) wird Stefan H. mit Medikamenten behandelt. Ein Herzinfarkt kann ausgeschlossen werden. Als Kind hatte er eine Windpocken-Erkrankung – eine Impfung gegen Herpes zoster hatte er bisher nicht bekommen.
Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.
Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Begleit-Erkrankungen

5 Minuten
- Begleit-Erkrankungen

3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 16 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Tagen, 10 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Tagen, 12 Stunden
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
Push-Benachrichtigungen





