- Behandlung
Digitaler Weltdiabetestag mit reger Teilnahme erfolgreich umgesetzt
2 Minuten

„Wir sind begeistert“– die Organisatoren von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zeigten sich sehr erfreut über die hohe Beteiligung an der zentralen Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag, die in diesem Jahr corona-bedingt rein digital stattfinden musste. Mehrere Tausend Menschen nahmen das reichhaltige Angebot war.
Seit 2009 richtet die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums die Zentrale Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag am 14. November aus. Aufgrund der Corona-Krise fand die Veranstaltung für Betroffene, Angehörige und Interessierte am 14. November digital statt, mit sechs Live-Webinaren und 17 vorproduzierten Videos mit wissenschaftlichen Vorträgen rund um die Themen Therapie, Technik und Ernährung.
Knapp 1.000 Teilnehmer:innen verfolgten die von Diabetes-Journal-Chefredakteur Günter Nuber moderierten Live-Videos, mit Stand vom 16. November wurden die vorproduzierten Videos bereits 2.500 mal aufgerufen, insgesamt wurde eine Reichweite von 8.000 Personen erzielt. Die erste digitale Patientenveranstaltung im Bereich Diabetes kann somit als großer Erfolg gewertet werden.
Höhere Reichweite möglich als bei einer analogen Veranstaltung
„Wir sind begeistert. Die Digitalisierung spielt nun auch in der Kommunikation mit den Menschen mit Diabetes eine immer größere Rolle. Wir hatten gehofft, dass die Betroffenen und Interessierten für diese Patientenveranstaltung den Weg ins Netz finden und Berührungsängste mit einem digitalen Format überwinden. Die Zugriffszahlen zeigen, dass der Weltdiabetestag digital ein voller Erfolg war“, sagt diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian. Die Online-Veranstaltung zum Weltdiabetestag 2020 wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert. Allein die Videogrußbotschaft von Jens Spahn hat schon fast 1.500 Menschen erreicht.
„Der große Vorteil von digitalen Angeboten ist, dass sie zeitlich und räumlich unabhängig sind und die Videos der Vorträge unbegrenzt sichtbar sind, so dass wir eine viel höhere Reichweite erzielen als bei einer analogen Veranstaltung“, ergänzt Mattig-Fabian. Das gesamte Programm ist im Internet abrufbar unter www.diabetesde.org/weltdiabetestag. Besonders gut wurde das Angebot angenommen, dass die Zuschauer den Referenten der Live-Sessions Fragen im Chat stellen konnten.
Community-Event „#docday°“ und politische Podiumsdiskussion
Erfolgreich war auch die Einbettung des digitalen Patiententags in das Angebot der Deutschen Diabetes Online Community (#dedoc°) auf www.weltdiabetestag.de, wo einerseits ebenfalls Live-Projekte und Initiativen aus der Selbsthilfe vorgestellt wurden und andererseits bei dem Community-Event #docday° unter anderem Live-Interviews mit Prominenten wie Matthias Steiner (Olympiasieger, Typ-1-Diabetes), Harry Wijnvoord („Der Preis ist heiß“, Typ-2-Diabetes) und Laura Karasek („Zart am Limit“, Typ-1-Diabetes) geführt wurden.
Am Abend des Weltdiabetestages folgte dann eine digitale politische Podiumsdiskussion zum Thema „Immunsystem stärken, Gewicht abbauen, Diabetes Typ 2 reduzieren“, an der neben dem Vorstandsvorsitzenden von diabetesDE, Dr. Jens Kröger, unter anderem Dietrich Monstadt (MdB, CDU) und Renate Künast (MdB, Bündnis 90 / Die Grünen) teilnahmen. Das Video der Podiumsdiskussion hat eine Reichweite von rund 1.800 erreicht und wurde bislang knapp 800 mal angesehen.
Zuvor wurde wie im vergangenen Jahr das Sony Center in Berlin blau illuminiert als Zeichen der Diabetesaufklärung. Beides wurde ermöglicht durch ein Sponsoring der Almased Wellness GmbH. diabetesDE hatte außerdem einen ganz besonderen Grund zur Freude: Zum Weltdiabetestag wurde der gemeinnützigen Organisation der höchste Spendenscheck in ihrer Vereinsgeschichte von Apollo-Optik überreicht: 75.000 Euro. „Das Geld können wir nun für weitere Aufklärungsarbeit einsetzen“, freut sich Nicole Mattig-Fabian.
Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 12 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 5 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße