Erhöhtes Risiko für nächtliche Unterzuckerungen: Wie kann ich vorbeugen?

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Erhöhtes Risiko für nächtliche Unterzuckerungen: Wie kann ich vorbeugen?

Unterzuckerungen in der Nacht werden oft nicht wahrgenommen. Sie stören die Schlafqualität und können zu schweren Komplikationen führen. Wichtig ist, zusammen mit dem Diabetologen die Ursachen zu erkennen und zu beheben. Neue, nicht mit einem Hypoglykämie-Risiko einhergehende Medikamente und Technologien helfen, nächtliche Hypoglykämien zu vermeiden.

Das wichtigste diabetesspezifische Schlafproblem sind nächtliche Unterzuckerungen (Hypoglykämien). Sie treten meist unbemerkt auf und können sich negativ auf die Zuckerstoffwechsellage und die Gesundheit der Betroffenen auswirken. Dazu kommt, dass die Angst vor einer nächtlichen Unterzuckerung auch das Lebensgefühl und die Diabetestherapie stark beeinträchtigen kann.

Unterzuckerung: Feste Grenzwerte sind nicht sinnvoll

Je nach Fachgesellschaft spricht man von einer Unterzuckerung ab Blutzuckerwerten von unter 55 bis unter 70 mg/dl (3,1 bis 3,9 mmol/l); feste Grenzwerte sind nicht sinnvoll, da die Symptome einer Hypoglykämie vor allem bei Menschen mit schlecht eingestelltem Diabetes schon bei relativ hohen Blutzuckerwerten auftreten können: Heißhunger, Zittern, Schwitzen, Herzklopfen, Angstgefühle, Konzentrationsstörungen, Schwindel, Verwirrtheit.

Umgekehrt können schon leichte Unterzuckerungs-Phasen mit häufigen Werten unter 70 mg/dl zu einer gestörten Hypoglykämie-Wahrnehmung führen: Die normale Gegenregulation des Körpers und die typischen Symptome einer Unterzuckerung bleiben aus oder stellen sich erst bei lebensbedrohlich tiefen Blutzuckerwerten ein (drohender Bewusstseinsverlust). Dies kann dazu führen, dass die Unterzuckerung erst spät bemerkt wird und man wenig Zeit hat, zu reagieren.

Wer nachts eine Unterzuckerung hatte, der neigt dazu, aus Angst vor einer erneuten nächtlichen Hypoglykämie höhere Blutzuckerwerte in Kauf zu nehmen. Langfristig negative Folgen haben die potentiell lebensbedrohlichen schweren Unterzuckerungen mit Krämpfen und Koma: Wir reden hier über ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen und eine nachlassende Gedächtnisleistung. Wichtig: Auch die vielen leichteren Formen der Unterzuckerung wirken negativ, die vor allem von Älteren und nachts oft nicht bemerkt werden.

Fallbeispiel

Eine 65-jährige, leicht übergewichtige Patientin ist zur Routineuntersuchung beim Diabetologen und klagt über ständige Müdigkeit. Sie schlafe in letzter Zeit schlecht, träume viel, wache morgens oft schweißgebadet auf. Seit 5 Jahren ist bei ihr Typ-2-Diabetes bekannt, der seit 1,5 Jahren mit Insulin glargin zur Nacht und einem Sulfonylharnstoff behandelt wird; das HbA1c war zuletzt mit 7,8 Prozent nicht gut. Metformin wurde nicht gerade vertragen, mit der Insulintherapie komme sie gut zurecht.

Bisher seien keine schweren Unterzuckerungen aufgetreten, die Spritzstellen würden regelmäßig gewechselt. Eine Schlaflaboruntersuchung hatte keine behandlungsbedürftigen Atemaussetzer gezeigt, so dass sie nun versuche, durch Sport und eine Diät ihr Gewicht zu reduzieren und den Schlaf zu verbessern.

Auch bei Typ-2-Diabetes können unbemerkt Hypos auftreten

Die Hypoglykämie-Häufigkeit bei Typ-2-Diabetikern hat man bisher unterschätzt; erst seit Verbreitung der nächtlichen kontinuierlichen Gewebszuckermessung (CGM) weiß man, dass auch beim Typ-2-Diabetes je nach Art der Behandlung häufig unbemerkt Unterzuckerungen auftreten. Mehr als die Hälfte aller Unterzuckerungen passieren nachts.

Eigentlich handelt es sich um einen Teufelskreis: Durch häufige Unterzuckerungen in der Nacht wird die Gegenregulation immer schwächer und erst bei immer niedrigeren Blutzuckerspiegeln ausgelöst. Damit fehlt der Schutz vor einem starken Blutzuckerabfall, und es entfällt auch der Aufwachreiz, der sonst durch die Freisetzung der Stresshormone ausgelöst wird.

Das Risiko für schwere und möglicherweise bedrohliche Unterzuckerungen vor allem in der Nacht ist stark erhöht. Daher ist es besonders wichtig, auf die möglichen Symptome zu achten, die auf nächtliche Unterzuckerungen hinweisen können.

Hypoglykämien in der Nacht erkennen: Das sind die Anzeichen

Anzeichen hierfür können sein, dass man morgens verschwitzt und wie gerädert aufwacht, Kopfschmerzen hat, Albträume hatte. Ebenso gehören dazu nächtliches Einnässen oder ein stark erhöhter morgendlicher Blutzuckerspiegel.

Musste man sich früher noch regelmäßig den Wecker für eine nächtliche Blutzuckermessung stellen, so kann man nächtliche Unterzuckerungen heute sehr elegant und verlässlich mit den modernen kontinuierlichen Gewebszuckermessgerätenerfassen. Werden hier unbemerkte Unterzuckerungen gefunden oder wird man gar von den Symptomen einer Hypoglykämie in der Nacht geweckt, dann muss man sich unbedingt zusammen mit dem behandelnden Diabetologen auf Ursachensuche begeben, um zu einem ruhigen und erholsamen Schlaf zurückzufinden.

Nächtliche Unterzuckerungen treten meist bei Menschen auf, deren Diabetes mit Insulin, einem Sulfonylharnstoff oder Gliniden behandelt wird. Aber auch bei Patienten, die eine zu strenge Blutzuckereinstellung anstreben, kann ein sehr niedriges HbA1c-Ziel mit einer erhöhten Rate auch von nächtlichen Hypoglykämien erkauft werden.

Folgende Risikofaktoren hängen zusammen mit einer höheren Rate an nächtlichen Hypoglykämien: Typ-1-Diabetes und intensivierte Insulintherapie (ICT), sehr strenge Zuckerstoffwechsellage mit niedrigem HbA1c-Ziel und häufige vorangegangene Unterzuckerungen mit Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung.

Fallbeispiel

Anna M. misst ihren Blutzucker selbst, ihre Aufzeichnugen zeigten keine schweren Unterzuckerungen. Eine vom Diabetologen veranlasste CGM-Messung ergab wiederholte, von ihr nicht bemerkte Phasen mit Blutzuckerspiegeln unter 60 mg/dl (3,3 mmol/l). Gemeinsam beschloss man, den Sulfonylharnstoff durch einen SGLT-2-Hemmer zu ersetzen und das Basalinsulin zu reduzieren.

Die Unterzuckerungen waren einige Wochen später in der Kontrolluntersuchung nicht mehr nachweisbar, das HbA1c war sogar besser. Anna M. gab an, sich seither am Morgen wieder deutlich erholter und ausgeschlafener zu fühlen.

Die möglichen Auslöser für Unterzuckerungen

  1. Ernährung: Häufig ist eine im Verhältnis zur Insulingabe oder Tabletteneinnahme unzureichende Zufuhr an blutzuckersteigernden Kohlenhydraten für nächtliche Unterzuckerungen verantwortlich. Eine Überschätzung des Kohlenhydratgehaltes in der abendlichen Mahlzeit kann bei Patienten mit einer ICT zu einer Überdosierung des kurzwirksamen Insulins führen.
    Bei Erbrechen oder Durchfall gelangt nur ein Teil der Kohlenhydrate in den Stoffwechsel; die abendlichen Insulindosen müssen dann reduziert werden. Auch eine Magenentleerungsstörung kann dazu führen, dass ein schnelles Insulin schon wirkt, bevor die Kohlenhydrate aus der Mahlzeit ins Blut gelangen. Eine Blutzuckermessung vor dem Schlafengehen und ggf. der Verzehr von 1 bis 2 KEs (Kohlenhydrat-Einheiten) bei niedrigen Blutzuckerwerten von z. B. < 120 mg/dl (6,7 mmol/l) kann hier hilfreich sein.

  2. Alkohol: Likör, Bier etc. erhöhen zunächst den Blutzucker – viele Menschen erhöhen dann fälschlicherweise die abendliche Insulindosis und bekommen nachts eine Hypoglykämie. Wer mit einer ICT behandelt wird und abends Alkohol trinkt, sollte immer auch etwas essen und eventuell die abendliche Insulindosis reduzieren. Außerdem ist es sinnvoll, den Blutzucker spät oder gar in der Nacht zu kontrollieren.

  3. Sport: Sport kann gerade bei Menschen, die Insulin spritzen oder Wirkstoffe nehmen wie Sulfonylharnstoffe oder Glinide, Hypoglykämien verursachen. Niedrige Werte können bei intensiver körperlicher Aktivität auftreten … und auch viele Stunden danach: Denn das Insulin wirkt jetzt stärker, und die Zuckerspeicher (Glykogen) in der Muskulatur werden aufgefüllt. Betroffene sollten, wenn sie abends Sport treiben, die Insulindosis zum Abendessen und die Basalinsulindosis verringern und einen höheren Blutzucker vor dem Schlafengehen in Kauf nehmen.

  4. Gewichtsabnahme: Bei Gewichtsabnahme sinkt der Insulinbedarf, und die Insulindosis muss angepasst werden.

  5. Insulin- und Medikamentenfehler: Wenn die Insulinpens verwechselt werden, eine falsche, zu hohe Anzahl von Einheiten eingestellt wurde oder zu viele blutzuckersenkende Tabletten eingenommen wurden, kann man teils schwer und langanhaltend unterzuckern.

  6. Medikamente und Begleiterkrankungen: Ursachen für Hypoglykämien in der Nacht können auch medikamentöse Wechselwirkungen sein mit Betablockern, bestimmten Antibiotika oder Aspirin (ASS), eine nichtdiagnostizierte Schilddrüsenunterfunktion oder eine Niereninsuffizienz.

Unterzuckerungen beheben: die Therapie umstellen

Sind die Ursachen gefunden, kann man gemeinsam mit seinem Arzt die Probleme beheben – oft schon durch einfache Therapieumstellung und eine Diabetesschulung.

Zum Beispiel können Betroffene, die nachts unterzuckern, auf die Gabe von Sulfonylharnstoffen oder Gliniden verzichten – und diese ersetzen durch blutzuckersenkende Tabletten, die keine Hypoglykämie-Gefahr bergen: Neben Metformin kommen hierfür DPP-4-Hemmer in Frage, die vor allem nach Mahlzeiten zu einer blutzuckerabhängigen Insulinfreisetzung führen, außerdem SGLT-2-Hemmer, die nur bei hohen Blutzuckerspiegeln eine verstärkte Zuckerausscheidung über die Niere bewirken.

Bei Diabetikern mit Insulintherapie ist es häufig ausreichend, die Dosis des Insulins zu reduzieren oder an den wechselnden Bedarf anzupassen. Auch ein Wechsel der Insulinart, zum Beispiel von einem trüben NPH-Insulin auf ein langwirksames Analoginsulin, kann helfen, starke Blutzuckerschwankungen in der Nacht zu reduzieren.

Helfen kann auch, die Gabe eines nur einmal täglich gespritzten Basalinsulins vom Abend auf den Morgen zu verlegen oder durch ein Inkretin-Mimetikum (auch als GLP-1-Agonist bezeichnet) zu ersetzen: Dieses wird ebenfalls 1-mal täglich oder 1-mal wöchentlich unter die Haut gespritzt – ohne Unterzuckerungsgefahr.

Schulungsprogramme

Spezielle Schulungsprogramme helfen vor allem Menschen mit Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörungen und klären darüber auf, was im Fall einer Hypoglykämie zu tun ist. Informationen z. B. über “HyPOS” sowie Anbieter gibt es hier: www.hypos.de

Wichtige Tipps: Wer gefährdet ist, sollte immer Traubenzucker oder 1 Glas Limonade nachts am Bett griffbereit haben. Nach diesen schnellen Kohlenhydratenmüssen Betroffene komplexe Kohlenhydrateessen wie eine Scheibe Vollkornbrot. Für besonders schwere Fälle einer Unterzuckerung sollten gerade Typ-1-Diabetiker eine Glukagon-Notfallspritze (GlucaGen Hypokit) bereithalten, Angehörige sollten damit umgehen können. Auch eine Insulinpumpentherapie kann nächtliche Hypoglykämien reduzieren.

Ein großer Fortschritt ist das kontinuierliche Glukosemonitoring: Die Geräte messen die Glukosekonzentration im Unterhautfettgewebe und können auch unbemerkte Unterzuckerungen erkennen, aufzeichnen und per Alarm den Patienten darüber informieren (auch wecken!). Werden die Sensoren mit einer Insulinpumpe gekoppelt, ist eine automatische Unterbrechung der Insulinzufuhrmöglich.

Neue Untersuchungen zeigen, dass so Häufigkeit und Dauer nächtlicher Hypoglykämien um über die Hälfte reduziert werden können. Der Einsatz einesCGM-Systems sollte in Absprache mit dem Arzt bei allen Patienten mit schweren nächtlichen Hypoglykämienund nachgewiesener Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung geprüft werden. Meist werden die Kosten hier von den Krankenkassen übernommen.

Schwerpunkt „Diabetes und Schlaf“


von Prof. Dr. Matthias Weber und PD Dr. Anca Zimmermann

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (9) Seite 14-19

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  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 10 Stunden

    Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

  • vio1978 postete ein Update vor 2 Tagen, 20 Stunden

    Habe wieder Freestyle Libre Sensor, weil ich damit besser zurecht kam als mit dem Dexcom G 6. ist es abzusehen, ob und wann Libre mit d. Omnipod-Pumpe kompatibel ist?🍀

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