Gekräuselte Gefäße an den Beinen: Wie Krampfadern entstehen und wie sie behandelt werden

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Gekräuselte Gefäße an den Beinen: Wie Krampfadern entstehen und wie sie behandelt werden | Foto: tibanna79 – stock.adobe.com
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Gekräuselte Gefäße an den Beinen: Wie Krampfadern entstehen und wie sie behandelt werden

Was viele einfach nur unschön finden, kann zu schweren Komplikationen führen: Krampfadern. Sie treten an äußerlich sichtbaren Venen auf, aber auch tiefer gelegenen Gefäße in den Beinen können betroffen sein. Warum sie entstehen, wie häufig sie sind und warum sie gefährlich werden können, erklärt dieser Artikel.

Um zu verstehen, warum Veränderungen an den Venen bedeutsam sind, ist es gut, deren Funktionen zu kennen. Entscheidende Aufgabe der Venen ist, das im Vergleich zum Blut in den Arterien sauerstoffärmere Blut von der Peripherie – also von Armen, Beinen und Organen – zum Herzen zurückzuleiten. Aus der rechten Herzkammer wird dieses Blut in die Lunge gepumpt, wo es mit Sauerstoff angereichert wird, um dann über die linke Herzhälfte wieder in den Körperkreislauf gepumpt zu werden.

Wie häufig treten Krampfadern auf und was sind die Ursachen?

An Armen und Beinen gibt es oberflächlich liegende Venen und solche tiefer im Gewebe. Das venöse Blut fließt immer von außen, also den oberflächlichen Venen, in die tiefen Leitvenen. Oberflächliche Venen an den Beinen sind die Vena saphena magna (oberhalb und unterhalb des Knies, mündet in der Leiste in die tiefen Venen) und die Vena saphena parva (mündet in der Kniekehle in die tiefe Vena poplitea (Kniekehlen-Vene). Eine der tiefen Venen ist die Vena femoralis.

Erkrankungen und Komplikationen können sowohl die oberflächlichen Venen, z. B. in Form einer Entzündung (Phlebitis), als auch die tiefen Venen, z. B. durch eine Thrombose, betreffen. Krampfadern, die primäre Varikosis, sind eine sehr häufige Erkrankung, die bei Betroffenen häufig im Lauf ihres Lebens rasch fortschreitet.

Das Fallbeispiel: Schmerzender Unterschenkel

Marianne J., 42 Jahre, mit einem Typ-2-Diabetes und stärkerem Übergewicht – 112 kg bei einer Körpergröße von 162 cm –, arbeitet in Teilzeit in einer Bäckerei. Schon seit Jahren klagt sie über ein starkes Stauungs-Gefühl in den Beinen, insbesondere abends nach der Arbeit. Aktuell schmerzt der rechte Unterschenkel besonders beim Anfassen. Die Haut im Bereich einer Unterschenkelvene, die sie schon lange immer mal wieder als unangenehm empfand, ist gerötet und tut sehr weh.

Es ist nach Aussage des Oberarztes eine oberflächliche Venen-Entzündung. Zum Ausschluss einer tiefen Venen-Thrombose muss sie jedoch für einige Tage stationär bleiben. Mit Kompressions-Strumpf und einer vorübergehenden Gabe von verschiedenen Medikamenten wird sie schließlich entlassen.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 4 Wochen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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