- Begleit-Erkrankungen
Gekräuselte Gefäße an den Beinen: Wie Krampfadern entstehen und wie sie behandelt werden
6 Minuten
Was viele einfach nur unschön finden, kann zu schweren Komplikationen führen: Krampfadern. Sie treten an äußerlich sichtbaren Venen auf, aber auch tiefer gelegenen Gefäße in den Beinen können betroffen sein. Warum sie entstehen, wie häufig sie sind und warum sie gefährlich werden können, erklärt dieser Artikel.
Um zu verstehen, warum Veränderungen an den Venen bedeutsam sind, ist es gut, deren Funktionen zu kennen. Entscheidende Aufgabe der Venen ist, das im Vergleich zum Blut in den Arterien sauerstoffärmere Blut von der Peripherie – also von Armen, Beinen und Organen – zum Herzen zurückzuleiten. Aus der rechten Herzkammer wird dieses Blut in die Lunge gepumpt, wo es mit Sauerstoff angereichert wird, um dann über die linke Herzhälfte wieder in den Körperkreislauf gepumpt zu werden.
Wie häufig treten Krampfadern auf und was sind die Ursachen?
An Armen und Beinen gibt es oberflächlich liegende Venen und solche tiefer im Gewebe. Das venöse Blut fließt immer von außen, also den oberflächlichen Venen, in die tiefen Leitvenen. Oberflächliche Venen an den Beinen sind die Vena saphena magna (oberhalb und unterhalb des Knies, mündet in der Leiste in die tiefen Venen) und die Vena saphena parva (mündet in der Kniekehle in die tiefe Vena poplitea (Kniekehlen-Vene). Eine der tiefen Venen ist die Vena femoralis.
Erkrankungen und Komplikationen können sowohl die oberflächlichen Venen, z. B. in Form einer Entzündung (Phlebitis), als auch die tiefen Venen, z. B. durch eine Thrombose, betreffen. Krampfadern, die primäre Varikosis, sind eine sehr häufige Erkrankung, die bei Betroffenen häufig im Lauf ihres Lebens rasch fortschreitet.
Das Fallbeispiel: Schmerzender Unterschenkel
Marianne J., 42 Jahre, mit einem Typ-2-Diabetes und stärkerem Übergewicht – 112 kg bei einer Körpergröße von 162 cm –, arbeitet in Teilzeit in einer Bäckerei. Schon seit Jahren klagt sie über ein starkes Stauungs-Gefühl in den Beinen, insbesondere abends nach der Arbeit. Aktuell schmerzt der rechte Unterschenkel besonders beim Anfassen. Die Haut im Bereich einer Unterschenkelvene, die sie schon lange immer mal wieder als unangenehm empfand, ist gerötet und tut sehr weh.
Es ist nach Aussage des Oberarztes eine oberflächliche Venen-Entzündung. Zum Ausschluss einer tiefen Venen-Thrombose muss sie jedoch für einige Tage stationär bleiben. Mit Kompressions-Strumpf und einer vorübergehenden Gabe von verschiedenen Medikamenten wird sie schließlich entlassen.
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
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