- Behandlung
Insulinpens: Richtig spritzen und entsorgen
3 Minuten

In Deutschland nutzen etwa 95 Prozent der Menschen mit Insulintherapie einen Pen zur Injektion. Wie sie funktionieren – und wann sie ersetzt werden sollten, erklärt der Wetzlarer Diabetologe Friedrich W. Petry in diesem Beitrag.
Diabetes und Abfall: Das ist ein Thema, das immer wieder und immer häufiger betrachtet und diskutiert wird, denn Abfall hat Einfluss auf das Klima. Dies betrifft auch Insulinpens, die in Deutschland die meisten Menschen, die Insulin benötigen, verwenden. Doch zunächst werfen wir einen Blick darauf, welche Insulinpens es gibt und wie sie korrekt eingesetzt werden.
Hilfe für den Alltag mit Diabetes
Viele Hersteller von Insulin und auch andere Unternehmen bieten Insulinpens in unterschiedlichen Farben und Formen an, teils mit digitalen Elementen sowie in Verbindung mit Systemen zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM). Denn den einen Pen für alle gibt es nicht. Die Auswahl soll nach jeweiligen Erfordernissen und Bedürfnissen sowie eingehender Beratung einschließlich praktischer Unterweisung von den Betroffenen erfolgen.
Ein Insulinpen ist eine Injektionshilfe in Form eines Stifts. Er ist ein Medizinprodukt mit entsprechenden Anforderungen an Qualität, Hygiene und Sicherheit. Ein Insulinpen besteht aus einem Körper, Insulinreservoir, Sichtfenster, Schutzkappe und Dosis-Anzeige. Mit einer Dosier-Vorrichtung lässt sich die Dosis einstellen und mit einem Knopf injizieren.
Verfügbare Insulinpens
- klassische Pens: Allstar Pro, JuniorStar
- halbautomatischer Pen: HumaPen Savvio
- Fertig-Pens: FlexPen, Junior KwikPen, KwikPen, SoloStar
- Smart-Pens: InPen, NovoPen 6, NovoPen Echo Plus
Individuelle Auswahl
Wir unterscheiden zwischen Fertig-Pens und Pens, die mit Insulinpatronen befüllt werden. Wie die Insulinpatronen werden nicht in Gebrauch befindliche Fertig-Pens im Kühlschrank aufbewahrt. Sind sie leer, muss man sie entsorgen. In den meisten Fertig-Pens sind 300 Einheiten (E) Insulin in 3 Milliliter (ml) enthalten, d. h. in einem Milliliter befinden sich 100 Einheiten.
Dosieren und abgeben
In den Pens sind je nach Modell Dosierschritte von 0,1 E (aktuell allerdings nicht verfügbar), 0,5 E, 1 E und 2 E möglich. Die Maximaldosis pro Injektion kann bis zu 80 E betragen. Bei den meisten Pens wird das Insulin mit Knopfdruck per Hand abgegeben. Bei teilautomatischen Pens wird mit Einstellen der Dosis eine Feder gespannt, die nach dem Einstechen durch Druck auf einen Knopf oder Verschieben eines seitlichen Reglers gelöst wird und die Insulin-Abgabe erfolgt.
Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.
Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung

4 Minuten
- Behandlung

4 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
zojou96 postete ein Update vor 12 Stunden, 50 Minuten
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 1 Tag, 4 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße



