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Kommentar: Hanföl-Produkte mit CBD – legal, aber auch wirksam?
2 Minuten
Gerade bei Hanfprodukten wird viel über Wirkungen und Nebenwirkungen diskutiert, auch auf politischer Ebene. Apotheker Manfred Krüger, Experte für Arzneimitteltherapiesicherheit und Lehrbeauftragter der Universitäten Düsseldorf und Bonn, ordnet die Aussagen ein.
Cannabidiol, kurz CBD genannt, hat sich in den letzten Jahren einen Namen in der alternativen Medizin gemacht. Beworben wird es mit seiner entzündungshemmenden, schmerzlindernden und beruhigenden Wirkung. In Drogeriemärkten, Supermärkten, Apotheken und vor allem im Internet werden verschiedene Produkte angeboten wie CBD-Hanföl, Cremes mit CBD, CBD-haltige Teesorten, CBD-Liquid für die E-Zigarette und sogar CBD-Leckerlis für Hunde und Katzen.
Für CBD-Hanföle gilt bislang: Handel mit und Besitz von Cannabisprodukten mit maximal 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) werden nicht strafrechtlich verfolgt und gelten in Deutschland als legal.
Cannabis löst bei vielen eine falsche Erwartungshaltung aus!
Doch die EU-Kommission kam zur vorläufigen Auffassung, dass CBD ein Betäubungsmittel sei. Im November 2020 entscheidet dagegen der Europäische Gerichtshof (EuGH):
„Die Bestimmungen über den freien Warenverkehr innerhalb der Union (Art. 34 und 36 AEUV) sind hingegen anwendbar, denn das im Ausgangsverfahren in Rede stehende CBD kann nicht als Suchtstoff angesehen werden“ und „nach dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse, der zu berücksichtigen ist, hat das in Rede stehende CBD, anders als Tetrahydrocannabinol (gemeinhin als THC bezeichnet), ein weiteres Cannabinoid des Hanfs, offenbar keine psychotropen Wirkungen oder schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit“.
Mein Tipp: Mit niedriger Dosierung die Wirksamkeit testen!
Leider löst die Bezeichnung „Cannabis“ bei vielen Käufern eine falsche Erwartungshaltung auf Wirksamkeit und Stärke aus. Produkte mit CBD bleiben Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetika mit eingeschränkter Wirkung. Starke Nebenwirkungen sind bisher keine bekannt, berichtet wird von leichtem Schwindel oder Mundtrockenheit zu Beginn der Einnahme. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) stuft CBD als unbedenklich ein.
Schwerpunkt „Diabetes alternativ behandeln?“
- Als die Professoren Diabetes noch mit Opium behandelten
- Alternative Medizin bei Diabetes auf dem Prüfstand
- Mit Hanföl Diabetes behandeln oder verhindern?
- Kommentar: Hanföl-Produkte mit CBD – legal, aber auch wirksam?
von Manfred Krüger
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (2) Seite 28
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stephanie-haack postete ein Update vor 5 Tagen, 8 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 5 Tagen, 10 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 5 Tagen, 8 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
