Patienten bleiben treu

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Patienten bleiben treu

Neue Daten aus dem Alltagsleben von Menschen mit Typ-2-Diabetes, die mit der Gabe von „Dulaglutid“ begonnen haben, zeigen: Patienten kommen damit besser zurecht als mit vergleichbaren Medikamenten und nehmen es zuverlässiger ein.

Bei der 80. wissenschaftlichen Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA), die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr rein virtuell stattfand, wurden neue Real-World-Daten (also unter realen Alltagsbedingungen erhobene Parameter) für den GLP-1-Rezeptoragonisten Trulicity (Wirkstoff: Dulaglutid) vorgestellt. Diese stammten von Menschen mit Typ-2-Diabetes aus den USA, die zuvor noch nicht mit einem GLP-1-Rezeptoragonisten behandelt worden waren und nun entweder das einmal wöchentlich zu verbreichende Dulaglutid spritzten oder eine von zwei anderen Substanzen aus derselben Wirkstoffklasse.

Bessere Therapietreue

Nach einem Beobachtungszeitraum von sechs Monaten zeigte sich, dass das Einhalten der Behandlungsanweisungen (Therapieadhärenz) jenen Probanden am besten gelang, die auf ­Dulaglutid eingestellt worden waren. Zudem beendeten die Probanden aus dem­ Dulaglutid-Arm die Behandlung seltener als in den beiden Vergleichgruppen. „Diese praxisnahe Studie unterstreicht, wie gut die einfache, einmal wöchentliche Gabe mit Dulaglutid zum langfristigen Behandlungserfolg durch eine hohe Therapieadhärenz beitragen kann“, bewertete Prof. Dr. med. Nanette Schloot vom Herstellerunternehmen Lilly die Ergebnisse.


von Redaktion (gh)
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (9) Seite 11

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  • tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 4 Stunden

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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