- Behandlung
Rote Infobusse touren von Mai bis August durch über 100 Städte
3 Minuten
Die bundesweite Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ informiert auch in diesem Jahr über Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu touren wieder zwei rote Busse quer durch Deutschland, um in über 100 Städten Interessierte darüber zu informieren.
Die vom Unternehmen Boehringer Ingelheim ins Leben gerufene bundesweite Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ geht in die nächste Runde: Zwei rote Infobusse touren ab sofort vier Monate durch das Land und machen in über 100 deutschen Städten Halt, um die Bevölkerung über Diabetes und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu informieren. Vor Ort haben Interessierte die Möglichkeit, ihr persönliches Risiko kostenlos testen und sich von Fachärzten beraten zu lassen.
„Die Aufklärungsinitiative ist für mich als Typ-2-Diabetiker eine persönliche Herzensangelegenheit. Es ist mein Anliegen die Diabetes-Versorgung in Deutschland zukünftig zu verbessern und einen Beitrag zur Aufklärung der Bevölkerung zu leisten – deswegen unterstütze ich die Initiative“, sagt Dietrich Monstadt, Mitglied des Deutschen Bundestages und diesjähriger Schirmherr von „Herzenssache Lebenszeit“.
Bei etwa 7,5 Millionen Erwachsenen in Deutschland wurde Diabetes diagnostiziert. Hinzu kommen etwa 440.000 nicht diagnostizierte Fälle [1]. Trotz Fortschritten in der medizinischen Versorgung sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (kardiovaskuläre Erkrankungen) wie ein Schlaganfall noch immer die Haupttodesursache von Menschen mit Typ-2-Diabetes [1]. Rund die Hälfte aller Menschen mit Diabetes stirbt an kardiovaskulären Erkrankungen [2, 3]. Umso wichtiger ist es, dass Typ-2-Diabetiker ihr persönliches Risiko kennen.
Risikofaktoren vermeiden – Lebensqualität erhöhen
Genau hier setzt die Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ an: Unter dem Motto „Risikofaktoren vermeiden – Lebensqualität erhöhen“ touren die roten Infobusse in diesem Jahr von Mai bis August quer durch Deutschland. In über 100 Städten beraten Experten von regionalen Partnern wie Diabetologen, Kardiologen und Neurologen sowie Vertreter von Selbsthilfegruppen kostenlos die Besucher der Busse.
Mithilfe von Testbögen sowie Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinmessungen erhält jeder auf Wunsch Auskunft über seinen Gesundheitszustand und sein persönliches Risiko hinsichtlich Diabetes und kardiovaskulärer Erkrankungen. Zudem gibt es umfangreiches, kostenfreies Informationsmaterial und die Möglichkeit, sich über offene Fragen auszutauschen.
„Nur wer die Gefahren von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kennt, kann ihnen vorbeugen. Mit der Aufklärungskampagne möchten wir das Bewusstsein über den Zusammenhang von Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen schärfen und Menschen mit Diabetes die Chancen auf mehr Lebensqualität nahebringen“, erklärt Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ und betont damit die Bedeutung der Initiative.
Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: ein gefährliches Doppel
Etwa jeder fünfte Schlaganfall-Patient ist Diabetiker [4]. Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck oder schlechte Blutfettwerte erhöhen die Schlaganfallgefahr weiter. So haben Diabetiker mit Bluthochdruck bereits ein zehnmal höheres Risiko für einen Schlaganfall als Menschen ohne Diabetes und ohne Bluthochdruck.
Allgemein ist bei Menschen mit Diabetes das Risiko, eine kardiovaskuläre Erkrankung zu entwickeln, zwei bis vier Mal höher als bei Menschen ohne Diabetes [1]. Schätzungen zufolge haben Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulärer Vorerkrankung eine um zwölf Jahre verkürzte Lebenserwartung im Vergleich zu Gesunden [5].
Geeignete Präventionsmaßnahmen sind deshalb „ein Muss“ für diese Patienten. Denn wer sein persönliches Risiko kennt und eine gezielte Prävention wie ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung umsetzt, kann Risikofaktoren für eine Folgeerkrankung vermeiden, dadurch seine Lebensqualität erhöhen und nicht zuletzt seine Lebenszeit verlängern.
Gemeinsam aktiv mitKooperationspartnern
Die bundesweite Aufklärungsinitiative startet am 3. Mai 2019 in Bochum. Informationen zu den Terminen und Standorten der beiden Infobusse finden Sie auf der Website von Boehringer Inghelheim.
Neben zahlreichen regionalen Institutionen und Organisationen unterstützen folgende nationale Kooperationspartner die Initiative „Herzenssache Lebenszeit“:
- Dachverband diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe (DDH)
- Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG)
- Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
- Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)
- Deutsche Diabetes Stiftung (DDS)
- Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
- Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
- Deutsche Nierenstiftung (DNS)
- Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (DSCK)
- Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD)
- Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH)
- Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD)
Quelle: Presseinformation von Boehringer Ingelheim
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 20 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 18 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
