Rote Infobusse touren von Mai bis August durch über 100 Städte

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Rote Infobusse touren von Mai bis August durch über 100 Städte

Die bundesweite Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ informiert auch in diesem Jahr über Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu touren wieder zwei rote Busse quer durch Deutschland, um in über 100 Städten Interessierte darüber zu informieren.

Die vom Unternehmen Boehringer Ingelheim ins Leben gerufene bundesweite Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ geht in die nächste Runde: Zwei rote Infobusse touren ab sofort vier Monate durch das Land und machen in über 100 deutschen Städten Halt, um die Bevölkerung über Diabetes und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu informieren. Vor Ort haben Interessierte die Möglichkeit, ihr persönliches Risiko kostenlos testen und sich von Fachärzten beraten zu lassen.

„Die Aufklärungsinitiative ist für mich als Typ-2-Diabetiker eine persönliche Herzensangelegenheit. Es ist mein Anliegen die Diabetes-Versorgung in Deutschland zukünftig zu verbessern und einen Beitrag zur Aufklärung der Bevölkerung zu leisten – deswegen unterstütze ich die Initiative“, sagt Dietrich Monstadt, Mitglied des Deutschen Bundestages und diesjähriger Schirmherr von „Herzenssache Lebenszeit“.

Bei etwa 7,5 Millionen Erwachsenen in Deutschland wurde Diabetes diagnostiziert. Hinzu kommen etwa 440.000 nicht diagnostizierte Fälle [1]. Trotz Fortschritten in der medizinischen Versorgung sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen (kardiovaskuläre Erkrankungen) wie ein Schlaganfall noch immer die Haupttodesursache von Menschen mit Typ-2-Diabetes [1]. Rund die Hälfte aller Menschen mit Diabetes stirbt an kardiovaskulären Erkrankungen [2, 3]. Umso wichtiger ist es, dass Typ-2-Diabetiker ihr persönliches Risiko kennen.

Risikofaktoren vermeiden – Lebensqualität erhöhen

Genau hier setzt die Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ an: Unter dem Motto „Risikofaktoren vermeiden – Lebensqualität erhöhen“ touren die roten Infobusse in diesem Jahr von Mai bis August quer durch Deutschland. In über 100 Städten beraten Experten von regionalen Partnern wie Diabetologen, Kardiologen und Neurologen sowie Vertreter von Selbsthilfegruppen kostenlos die Besucher der Busse.

Mithilfe von Testbögen sowie Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinmessungen erhält jeder auf Wunsch Auskunft über seinen Gesundheitszustand und sein persönliches Risiko hinsichtlich Diabetes und kardiovaskulärer Erkrankungen. Zudem gibt es umfangreiches, kostenfreies Informationsmaterial und die Möglichkeit, sich über offene Fragen auszutauschen.

„Nur wer die Gefahren von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kennt, kann ihnen vorbeugen. Mit der Aufklärungskampagne möchten wir das Bewusstsein über den Zusammenhang von Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen schärfen und Menschen mit Diabetes die Chancen auf mehr Lebensqualität nahebringen“, erklärt Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ und betont damit die Bedeutung der Initiative.

Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: ein gefährliches Doppel

Etwa jeder fünfte Schlaganfall-Patient ist Diabetiker [4]. Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck oder schlechte Blutfettwerte erhöhen die Schlaganfallgefahr weiter. So haben Diabetiker mit Bluthochdruck bereits ein zehnmal höheres Risiko für einen Schlaganfall als Menschen ohne Diabetes und ohne Bluthochdruck.

Allgemein ist bei Menschen mit Diabetes das Risiko, eine kardiovaskuläre Erkrankung zu entwickeln, zwei bis vier Mal höher als bei Menschen ohne Diabetes [1]. Schätzungen zufolge haben Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulärer Vorerkrankung eine um zwölf Jahre verkürzte Lebenserwartung im Vergleich zu Gesunden [5].

Geeignete Präventionsmaßnahmen sind deshalb „ein Muss“ für diese Patienten. Denn wer sein persönliches Risiko kennt und eine gezielte Prävention wie ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung umsetzt, kann Risikofaktoren für eine Folgeerkrankung vermeiden, dadurch seine Lebensqualität erhöhen und nicht zuletzt seine Lebenszeit verlängern.

Gemeinsam aktiv mitKooperationspartnern

Die bundesweite Aufklärungsinitiative startet am 3. Mai 2019 in Bochum. Informationen zu den Terminen und Standorten der beiden Infobusse finden Sie auf der Website von Boehringer Inghelheim.

Neben zahlreichen regionalen Institutionen und Organisationen unterstützen folgende nationale Kooperationspartner die Initiative „Herzenssache Lebenszeit“:

  • Dachverband diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe (DDH)
  • Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG)
  • Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
  • Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)
  • Deutsche Diabetes Stiftung (DDS)
  • Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
  • Deutsche Nierenstiftung (DNS)
  • Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (DSCK)
  • Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD)
  • Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH)
  • Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD)

→Literatur
World Heart Federation. Online publiziert unter: https://www.world-heart-federation.org/resources/risk-factors/ (link is external) (zuletzt aufgerufen: April 2019).
Nwaneri C, Cooper H, Bowen-Jones D. Mortality in type 2 diabetes mellitus: magnitude of the evidence from a systematic review and meta-analysis. The British Journal of Diabetes & Vascular Disease 2013; 13(4):192-207.
Morrish NJ, et al. Mortality and causes of death in the WHO Multinational Study of Vascular Disease in Diabetes. Diabetologia. 2001; 44 Suppl 2:S14-21.
Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2017. Die Bestandsaufnahme; S. 73.
Emerging Risk Factors Collaboration, Di Angelantonio E, Kaptoge S, Wormser D et al. Association of Cardiometabolic Multimorbidity With Mortality. JAMA 2015; 314: 52-60.

Quelle: Presseinformation von Boehringer Ingelheim

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  • Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.