Silizium für Haut, Haar und Gelenke

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Silizium für Haut, Haar und Gelenke

Sie stärkt Haare, Haut, Nägel und Gelenke. Sogar bei Pickeln, Insektenstichen oder Sonnenbrand gibt es schnelle SOS-Hilfe: dank Kieselsäure!

Kieselsäure ist ein Spurenelement, das gern als Kur für Haare, Nägel und eine straffe Haut empfohlen wird. Sie unterstützt Aufbau und Funktion von Gelenkknorpeln und Bindegewebe. Meist ist sie als Gel in Drogeriemärkten und Apotheken im Angebot. Nach Sauerstoff ist Silizium das zweithäufigste Element der Erde. In Form von Kieselsäure findet es sich beispielsweise in Stützgerüsten winziger Meeresbewohner: den Kieselalgen. Sie lebten vor Millionen Jahren im Meer. Heute sind sie in Form von Kies, Sand oder auch Feuerstein, Opal und Quarz allgegenwärtig.

Kieselsäure kann man essen

Die empfohlene Silizium-Tagesmenge für Erwachsene liegt bei 10 bis 40 mg. Besonders Haferflocken, Gerste, Vollkorngetreide, Kartoffeln, Spinat, Sellerie und Wurzelgemüse bieten sich als natürliche Quelle. Ganz gleich, ob Kieselerde (in Verbindung mit Sauerstoff) oder als Gel (in Verbindung mit Sauerstoff und Wasser): Beide enthalten Silizium, jedoch in unterschiedlicher Form und Größe.

Was Silizium im Körper bewirkt

Die im Kieselsäure-Gel enthaltenen Siliziumpartikel gelangen über den Magen-Darm-Trakt zur Blutbahn. Von dort werden sie direkt zum Bindegewebe transportiert und sämtlichen Zellen zur Verfügung gestellt; so kann das 300-Fache ihres Gewichts an Wasser gebunden werden. Praktisch also als Schönheitspflege von innen für eine besser durchfeuchtete Haut, strafferes Bindegewebe, feste Nägel und fülligeres Haar.

Dazu wurde an der Uniklinik in Hamburg-Eppendorf eine kleine Studie durchgeführt. Nach Beendigung einer halbjährlichen Kur mit Silizium-Gel zeigte sich bei den 55 Studienteilnehmerinnen eine Zunahme ihrer Haardicke um 13 Prozent. Sicher lässt sich das nicht pauschal auf die Allgemeinheit übertragen, doch schaden kann es wohl nicht. Ganz gleich, ob junger oder älterer Mensch: Silizium ist neben Kalzium wichtig zum Aufbau und Erhalt der Knochenstruktur. Dank Kieselsäure kann sich Kalzium besser in Knochen einlagern.

Aufgetupft, wenn es juckt und brennt

Nicht nur im Hinblick auf Schönheitspflege eignet sich Kieselsäure: Insektenstiche mehrmals täglich mit Gel betupfen, so wird unangenehmer Juckreiz gelindert. Bei Sonnenbrand und Sonnenallergie etwas Gel mit wenig Wasser verdünnen, großflächig auftragen. Es entfaltet sich ein angenehm kühlender Effekt. Bei Akne sowie unreiner Haut kann das mineralische Gel helfen: Entwickelt sich ein Pickel unter oder auf der Haut, etwas Gel daraufgeben. Etwa 10 Minuten einwirken lassen, dann mit einem feuchten Wattepad sanft abreiben.


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (1) Seite 60-61

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße