- Behandlung
Stiftung DHD: Patienten fragen – Experten antworten
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Die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD) hilft seit 20 Jahren Betroffenen, die nichts oder zu wenig wissen über Herzprobleme in Zusammenhang mit dem Diabetes. Denn wer will nicht Verordnungen verstehen, wer will nicht Sicherheit haben bei medizinischen Maßnahmen? Die Stiftung bietet fachübergreifend Antworten auf Fragen – damit man als Betroffener selbst die Aussagen der behandelnden Ärzte über Therapie und Prognose richtig einordnen kann.
Der Expertenrat der Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker) in Kooperation mit dem Portal diabetes-forum.de ist kein Zweitmeinungs-Portal, sondern Anlaufstelle für Menschen mit Diabetes, die am Herzen erkrankt sind und/oder die Gefäßprobleme haben an Augen, Nieren, Beinen oder Gehirn.
Das Online-Angebot der Stiftung ist kostenfrei und richtet sich an Patienten, die ergänzend zu ihrer ärztlichen Behandlung vor Ort von unabhängigen Experten beraten werden wollen: anonymisiert und ohne Angabe identifizierender Daten, der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) entsprechend datenschutzkonform. Die Schirmherrschaft hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe übernommen.
Expertenrat Stiftung DHD:
Diabetologie/Endokrinologie
- Prof. Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger (München)
- Prof. Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe (Bad Oeynhausen)
Kardiologie
- Dr. med. Rolf Dörr (Dresden)
- Prof. Dr. med. Thomas Meinertz (Hamburg)
- Prof. Dr. med. Wolfgang Motz (Karlsburg)
Neurologie
- Prof. Dr. med. Dr. h. c. E. Bernd Ringelstein (Aachen)
Recht und Soziales
- Rechtsanwalt Oliver Ebert (Stuttgart-Balingen)
Kontakt: www.diabetes-forum.de/expertenrat
Gründe dafür, dass Patienten die Experten der Diabetologie, Kardiologie und Neurologie um Hilfe bitten, gibt es genug: Fehlende Kenntnis, was Diagnosen bedeuten, Unverständnis bei Verordnungen und Unsicherheit über medizinische Maßnahmen gehören dazu. Die Stiftung hat in 20 Jahren die Erfahrung gemacht, dass Betroffene Orientierung suchen und oft wenig über ihre Behandlung wissen. Sie erwarten Antworten auf Fragen, um Aussagen über Therapie und Prognose richtig einordnen zu können.
Stiftung DHD: Patienten sollen angemessen behandelt werden!
Zwei Diabetologen, ein Neurologe, drei Kardiologen und ein Rechtsanwalt stehen im Expertenrat zur Verfügung. Der Stiftung ist wichtig, dass Betroffene gut aufgeklärt sind und angemessen behandelt werden. Nur informierte Patienten können ihre Behandlung auch einfordern.
Die Stiftung ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit der Fachdisziplinen den größten Nutzen für Patienten bringt. Deshalb wird die medizinische Kompetenz von Diabetologie, Kardiologie und Neurologie im Expertenrat gebündelt. Ergänzend beantwortet ein Jurist rechtliche Fragen rund um das Thema Diabetes, Herz und Gefäße.
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von Redaktion
Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (3) Seite 28
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 20 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 18 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
