Therapie des Typ-2-Diabetes: Welche Medikamente helfen mir am besten?

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Eine Ärztin im weißen Kittel bespricht mit einem älteren Patienten anhand eines Klemmbretts dessen Behandlung. Beide sitzen in einem hellen Raum und lächeln.
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Therapie des Typ-2-Diabetes: Welche Medikamente helfen mir am besten?

Die Behandlung des Typ-2-Diabetes hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Während früher vor allem das Senken des Blutzuckers im Mittelpunkt stand, berücksichtigen moderne Therapien, die hier vorgestellt werden, heute auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenschutz, Körpergewicht und Lebensqualität. Für viele Menschen mit Diabetes stellt sich deshalb die Frage: Welches Medikament ist für mich das richtige?

Die Antwort, welches Medikament zur Therapie des Typ-2-Diabetes am besten passt, ist individuell. Das beste Diabetes-Medikament gibt es nicht. Welche Therapie am besten hilft, hängt von Faktoren wie Alter, Gewicht, Begleiterkrankungen, Diabetesdauer und persönlichen Zielen ab. Gemeinsam mit dem Behandlungs-Team lässt sich eine Behandlung finden, die zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Diabetes-Medikamente: wichtige Abkürzungen

  • DPP 4: Dipeptidyl-Peptidase 4
  • SGLT 2: Sodium-dependent Glucose Cotransporter 2
  • GLP 1: Glucagon-like Peptide 1
  • GIP: Glukose-abhängiges insulinotropes Peptid

Metformin: der bewährte Standard

Für viele Menschen mit Typ-2-Diabetes ist Metformin weiterhin die erste Wahl. Der Wirkstoff senkt die Zucker-Produktion der Leber und verbessert die Wirkung des körpereigenen Insulins. Metformin senkt die Glukosewerte wirksam, verursacht keine Unterzuckerungen und führt meist nicht zu einer Gewichtszunahme.

Zudem liegen jahrzehntelange Erfahrungen mit dem Medikament vor. Deshalb empfehlen die meisten Leitlinien Metformin weiterhin als medikamentöse Basistherapie nach Lebensstil-Maßnahmen und strukturierter Diabetesschulung. Wichtig ist, dass keine Gegenanzeigen wie Störungen der Nierenfunktion bestehen. Metformin wird von verschiedenen Unternehmen angeboten.

DPP-4-Hemmer: unkompliziert und gut verträglich

DPP-4-Hemmer verstärken die Wirkung körpereigener Darm-Hormone (Inkretine) und unterstützen so die Blutzucker-Regulation. Sie werden als Tabletten eingenommen, verursachen nur selten Unterzuckerungen und gelten als gut verträglich. Allerdings ist ihre Blutzucker-senkende Wirkung meist geringer als die von GLP-1-Rezeptor-Agonisten oder GLP-1-/GIP-Rezeptor-Agonisten (dualen Agonisten) wie Tirzepatid.

Sulfonylharnstoffe: ältere Medikamente mit Einschränkungen

Sulfonylharnstoffe gehören seit Jahrzehnten zur Diabetesbehandlung. Bekannte Wirkstoffe sind Glibenclamid und Glimepirid als Tabletten-Therapie. Sie stimulieren die Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion und können den Blutzucker wirksam senken. Allerdings gehen sie häufiger mit Unterzuckerungen und Gewichtszunahme einher. Deshalb werden sie heute meist nur eingesetzt, wenn andere Therapien nicht ausreichen oder nicht primär in Frage kommen.

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  • mr postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden

    Hallo,
    Ich bin neu hier.
    Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
    Ich würde mich gerne austauschen

  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

    • Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
      Gunnar

    • @gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
      Viele Grüße
      Oliver

    • Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).