- Behandlung
Tierische Helfer
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Seelentröster, Kuschelpartner oder wahrhaftige Lebensretter: Haustiere können für Menschen – mit und ohne Diabetes – eine wichtige Rolle im Alltag spielen. Das weiß auch das Team der Blood Sugar Lounge und hat nach Euren „tierischen Dia-Helfern“ gesucht.
Dass Tiere gut für die Gesundheit sein können, ist mittlerweile sogar mehrfach mit Studien belegt worden. Das ist auch kaum überraschend, wenn man mal an die Wärme und Ruhe denkt, die Tiere ausstrahlen und einen damit quasi zu kleinen Kuschel-Pausen zwingen – das Stichwort ist hier Oxytocin, ein Hormon, das bei der Stressbewältigung hilft. Andererseits sind es aber auch oft die Tiere, die Menschen dazu motivieren, ihren Alltag aktiver zu gestalten und sich mehr zu bewegen, was natürlich ebenfalls einen großen Einfluss auf die eigene Gesundheit hat.
Diese süßen Diabetes-Begleiter sind nur ein Teil aller eingesandten Fotos: Kater Emmrich von Verena und die Hunde Lou (schwarz) und Salsa von Felix und seiner Mutter Vera.
Das allein ist doch schon Grund genug, Hund, Katze, Maus und Co. mal in den Vordergrund zu rücken, oder? Darum hat die Blood Sugar Lounge im Januar die Diabetes-Community dazu aufgefordert, Fotos der eigenen „tierischen Dia-Helfer“ einzusenden, um einige davon im Diabetes-Journal vorstellen zu können.
Tierische Helfer: mehr als nur süß
Im Diabetes-Kontext kommt man beim Thema Tiere selbstverständlich nicht an Gedanken zu Diabetes-Warnhunden vorbei. Auch unter den Einsendungen waren einige Hunde mit der Spezial-Begabung vertreten: zum Beispiel Lou, der im letzten Jahr seine Ausbildung zum Diabetes- Warnhund begonnen hat, um zukünftig seinen Besitzer Felix (6) durch das Leben mit Diabetes zu begleiten und kritische Blutzuckerwerte anzuzeigen. Genauso ist es mit „Tüte“, dem Labradormischling, der gerade durch sein Frauchen ausgebildet wird.
Weitere eingereichte Fotos tierischer Begleiter: Dackel Rudi von Melissa, Labradormischling Tüte von Hannah und Katze Tapsi von Michael.
Und, ob Zufall oder nicht: Auch nicht speziell trainierte Haustiere haben wohl schon die ein oder andere Hypo- oder Hyperglykämie ihrer Besitzer:innen durch Miauen, Bellen oder andere deutliche Zeichen alarmiert. Die Freude über jede dieser Geschichten und all die süßen Fotos dazu war in der Blood-Sugar-Lounge-Redaktion riesig, und es geht an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden. Auf der Aktions-Seite der Blood Sugar Lounge unter www.bit.ly/3p1Y4qh findet ihr übrigens eine Galerie mit allen eingesandten Tier-Bildern aus der Community! Wir freuen uns auf die nächste Monatsaktion.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (3) Seite 10
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen
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Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?






Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück