- Behandlung
Virtuelles Barcamp: „Für jeden war etwas dabei“
2 Minuten
#Diabetesbarcamp „100 Jahre Insulin“ – aufgrund von Corona ein weiteres Mal noch virtuell: „Es war dadurch natürlich anders als sonst, aber trotzdem wunderbar und richtig klasse“, fand Toni, die dabei war und hier berichtet.
Rund 50 selbstverständlich gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer und neun Sessions: Für jeden war etwas dabei bei diesem vom Unternehmen Novo Nordisk unterstützten Barcamp. Unter anderem ging es um Digital Health, Motivation, den Austausch zum Thema Insulinwirkung, den kommenden Weltdiabetestag, Umweltschutz, aber auch eigene Grenzen. Die Themen waren also genauso vielfältig wie die Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Drei Sessionblöcke und eine große Vielfalt an Themen
Nach einer großartigen Begrüßung ging es direkt mit dem ersten Sessionblock los. Die Sessions fanden in drei verschiedenen virtuellen Räumen statt und alle hatten die Möglichkeit, wie es auch beim realen Barcamp der Fall ist, von Raum zu Raum zu gehen und alle Sessions zu besuchen. Ich persönlich bin im ersten Block zwischen den Räumen gewandert, um einen ersten Eindruck zu bekommen und weil ich mich nicht so recht für ein Thema entscheiden konnte.
Im zweiten Block entschied ich mich für die Session von Marie. Dort ging es darum, was uns hilft, wenn wir mal in einem Motivationsloch stecken. Zwischenzeitlich nahmen 36 Personen teil und teilten ihre Erfahrungen mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Für mich war diese Session sehr wertvoll, weil sie einem mal wieder gezeigt hat, dass wir alle nicht perfekt sind und doch immer unser Bestes geben, mal Hilfe oder einfach jemanden zum Reden brauchen.
Nach einer Mittagspause ging es dann mit dem letzten Sessionblock los. Ich nahm an der Session von Sara teil, die den Titel „Perfektionismus (in der Therapie) – wann ist es zu viel?“ hatte. Sara wollte von uns wissen, wie perfektionistisch wir in unserem Alltag sind und ob wir jede nicht so schöne Gewebezuckerkurve direkt analysieren oder auch mal einen schlechten Tag einfach abhaken. Schließlich kann es schon sehr belastend sein, die Werte und die Time in Range immer im Blick zu haben, vor allem dann, wenn es immer wieder Ausreißer gibt.
Zusammenfassung und Ausblick
Für die Pausen gab es einen „Pausenraum“, in dem man sich mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern treffen und austauschen konnte. Hier kam es zu vielen interessanten Gesprächen. Zum Abschluss des schönen Tags gab es noch eine Zusammenfassung der Sessions für alle. Wir konnten ein Fazit abgeben und haben uns dann alle voneinander verabschiedet. Zwar konnten wir uns nicht im Realen sehen, doch trotzdem war es ein ganz wunderbares Barcamp. Vielleicht können wir uns ja schon im nächsten Jahr alle wieder im Reallife sehen und uns miteinander austauschen.
von Antonia Heitmann
E-Mail: toni@zuckerbuntesleben.com
Blog: zuckerbuntesleben.com
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (11) Seite 12-13
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stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 10 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 11 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 9 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
