Virtuelles Barcamp: „Für jeden war etwas dabei“

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© Kirchheim/Gregor Hess
Virtuelles Barcamp: „Für jeden war etwas dabei“

#Diabetesbarcamp „100 Jahre Insulin“ – aufgrund von Corona ein weiteres Mal noch virtuell: „Es war dadurch natürlich anders als sonst, aber trotzdem wunderbar und richtig klasse“, fand Toni, die dabei war und hier berichtet.

Rund 50 selbstverständlich gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer und neun Sessions: Für jeden war etwas dabei bei diesem vom Unternehmen Novo Nordisk unterstützten Barcamp. Unter anderem ging es um Digital Health, Motivation, den Austausch zum Thema Insulinwirkung, den kommenden Weltdiabetestag, Umweltschutz, aber auch eigene Grenzen. Die Themen waren also genauso vielfältig wie die Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Drei Sessionblöcke und eine große ­Vielfalt an Themen

Nach einer großartigen Begrüßung ging es direkt mit dem ersten Sessionblock los. Die Sessions fanden in drei verschiedenen virtuellen Räumen statt und alle hatten die Möglichkeit, wie es auch beim realen Barcamp der Fall ist, von Raum zu Raum zu gehen und alle Ses­sions zu besuchen. Ich persönlich bin im ersten Block zwischen den Räumen gewandert, um einen ersten Eindruck zu bekommen und weil ich mich nicht so recht für ein Thema entscheiden konnte.

Im zweiten Block entschied ich mich für die Session von Marie. Dort ging es darum, was uns hilft, wenn wir mal in einem Motivationsloch stecken. Zwischenzeitlich nahmen 36 Personen teil und teilten ihre Erfahrungen mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Für mich war diese Session sehr wertvoll, weil sie einem mal wieder gezeigt hat, dass wir alle nicht perfekt sind und doch immer unser Bestes geben, mal Hilfe oder einfach jemanden zum Reden brauchen.

Nach einer Mittagspause ging es dann mit dem letzten Sessionblock los. Ich nahm an der Ses­sion von Sara teil, die den Titel „Perfektionismus (in der Therapie) – wann ist es zu viel?“ hatte. Sara wollte von uns wissen, wie perfektionistisch wir in unserem Alltag sind und ob wir jede nicht so schöne Gewebezuckerkurve direkt analysieren oder auch mal einen schlechten Tag einfach abhaken. Schließlich kann es schon sehr belastend sein, die Werte und die Time in Range immer im Blick zu haben, vor allem dann, wenn es immer wieder Ausreißer gibt.

Zusammenfassung und Ausblick

Für die Pausen gab es einen „Pausenraum“, in dem man sich mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern treffen und austauschen konnte. Hier kam es zu vielen interessanten Gesprächen. Zum Abschluss des schönen Tags gab es noch eine Zusammenfassung der Ses­sions für alle. Wir konnten ein Fazit abgeben und haben uns dann alle voneinander verabschiedet. Zwar konnten wir uns nicht im Realen sehen, doch trotzdem war es ein ganz wunderbares Barcamp. Vielleicht können wir uns ja schon im nächsten Jahr alle wieder im Reallife sehen und uns miteinander austauschen.

Vollständiger Beitrag in der #BSLounge
Dies ist eine gekürzte Version von Antonia „Toni“ Heitmanns Beitrag in der Blood Sugar Lounge, in dem sie noch mehr aus den einzelnen Sessions berichtet.

von Antonia Heitmann
E-Mail: toni@zuckerbuntesleben.com

Blog: zuckerbuntesleben.com

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (11) Seite 12-13

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?