- Aus der Community
Warum viele Typ-2-Diabetiker Lebenszeit verlieren
2 Minuten
Fast die Hälfte aller Patienten mit Typ-2-Diabetes in Deutschland ist von einer Gefäßerkrankung wie Atherosklerose, einer koronaren Herzkrankheit, einem Schlaganfall oder dem Myokardinfarkt betroffen. Weltweit stirbt jeder zweite Typ-2-Diabetiker an einer assoziierten Gefäßerkrankung – und nicht an Diabetes selbst. Liegt eine solche Erkrankung vor, verliert er durchschnittlich zwölf Jahre seines Lebens im Vergleich zu Stoffwechselgesunden. Das bedeutet eine große Einbuße an Lebenszeit und Lebensqualität. Daher sollte Typ-2-Diabetes bei der Diagnose und Therapie immer auch kardiovaskulär betrachtet werden, denn die Gefahr geht von der Kombination mit einer Gefäßerkrankung aus.

Die gute Nachricht ist, dass Sie einiges tun können, um Ihr Risiko für Herzerkrankungen zu senken. Typ-2-Diabetes ist nach wie vor nicht heilbar, jedoch gut behandelbar. Eine erfolgreiche Therapie beinhaltet mehr als nur einen dauerhaft gut eingestellten Blutzucker: Patienten können durch ausgewogene Ernährung oder regelmäßige Bewegung dazu beitragen, ihr Risiko für Folgeerkrankungen zu senken. Die Voraussetzung dafür ist die Aufklärung zu Ursachen, Risiken und Vorsorgemaßnahmen bei Typ-2-Diabetes.
Hier setzt die Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ an. Sie informiert auf einer interaktiven Bustour durch ganz Deutschland unter www.herzenssache-lebenszeit.de über Diabetes und das damit verbundene Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Per Videobotschaft teilen verschiedene Expertinnen und Experten auf den „Haltestellen“ ihr Wissen zu Themen wie Prävention, Umgang mit Diabetes, Folgeerkrankungen, gesunde Ernährung und sportliche Aktivität. Selbsttests, Gesprächsleitfäden für Arztgespräche, Experten-Interviews, Rezepte und Sportanleitungen liefern einen Mehrwert.
Weitere Informationen unter: www.herzenssache-lebenszeit.de
Übrigens: Häufig ist Diabetes auch Familiensache. Wenn ein nahestehender Verwandter die Diagnose „Typ-2-Diabetes“ erhält, ist der Umgang mit der Erkrankung nicht allein eine Sache des Betroffenen – die Stoffwechselerkrankung kann sich auf das Zusammenleben innerhalb der Familie auswirken. Angehörige können eine hilfreiche Stütze für die Betroffenen sein, wodurch diese ihre individuellen Therapieziele erreichen und einhalten können.

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Begleit-Erkrankungen
- Aktuelles
3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 16 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
-
tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 18 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
-
katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 16 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
-
-
moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
