Wie kommen Menschen mit Typ-2-Diabetes an FFP2-Masken?

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© Antonio Cansino auf Pixabay
Wie kommen Menschen mit Typ-2-Diabetes an FFP2-Masken?

Menschen mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Infektion bekommen gegen einen geringen Eigenanteil 2×6 FFP2-Masken oder vergleichbare Masken. Dazu gehören auch Menschen mit Typ-2-Diabetes. Aber wie genau kommen Sie als Betroffene/als Betroffener an diese Masken?

Bis zum 6. Januar 2021 war es für Menschen aus den Risikogruppen möglich, sich in der Apotheke drei kostenlose FFP2-Masken abzuholen. Dafür musste nur der Personalausweis vorgelegt oder erklärt werden, dass eine chronische Erkrankung besteht. Nun hat sich das Verfahren geändert:

  • Im Laufe des Januars sollen Menschen, die einen Anspruch darauf haben, per Post zwei Gutscheine für jeweils sechs FFP2- oder vergleichbare Masken zugeschickt bekommen.
  • Für je sechs Schutzmasken muss eine Eigenbeteiligung von zwei Euro gezahlt werden.
  • Verschickt werden die Gutscheine durch die Krankenkassen. Nach Angaben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen wurden die Coupons durch die Bundesdruckerei an die Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungen geliefert. Einige Kassen haben schon Gutscheine versandt.
  • Der erste Coupon kann bis zum 28. Februar 2021, der zweite Coupon vom 16. Februar bis zum 15. April 2021 in der Apotheke eingelöst werden.

Wer bekommt die Gutscheine in welcher Reihenfolge?

Zur Risikogruppe gehören bundesweit 27 Millionen Menschen, die in einer bestimmten Reihenfolge die Gutscheine zugeschickt bekommen:

  1. Personen ab 75 Jahren
  2. Personen ab 70 Jahren und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen
  3. Personen ab 60 Jahren

Wichtig: Alle, die zu einer dieser Gruppen gehören, müssen zunächst selbst nichts unternehmen – sie werden automatisch angeschrieben!

Weitere Informationen zu FFP2-Masken und Diabetes als Risikofaktor

von Nicole Finkenauer
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?